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NATO-Übung über dem Baltikum

Estland: US-amerikanische B-52-Bomber senden dezente Warnsignale Richtung Moskau

Schwere Bomber des Typs B-52H Stratofortress der U.S. Air Force haben am Mittwoch ein Training im estnischen Luftraum durchgeführt. Die amerikanischen Militärmaschinen wurden nach Medienangaben von mehreren britischen, französischen und rumänischen Jets begleitet.

B-52-Bomber Estland
Mittwoch über Estland: Ein B-52-Bomber der U.S.-Air Force in Begleitung. (Foto: UK RAF / AS1 Ben Drake)

Zwar ist bekannt, dass die USA regelmäßig solche Übungen durchführen, um ihre Einsatzbereitschaft zu prüfen. Dennoch darf angenommen werden, dass das demonstrative Zeigen militärischer Stärke und Präsenz an der NATO-Außengrenze dem Routine-Charakter der Übung mindestens ebenbürtig war.

Es gehe darum, der Sicherheitsverantwortung innerhalb des Bündnisses gerecht zu werden, teilte das estnische Verteidigungsministerium mit. Und weiter: Solche Übungen seien als Reaktion auf mögliche Krisen weltweit von entscheidender Bedeutung, was im Kern nach Moskau adressiert sein dürfte.

Vereint im Baltikum: Begleitende Kampfjets starteten von Estland und Litauen aus

Bei der Übung am Mittwoch wurden die amerikanischen B-52 lauf ERR.ee von Kampfjets der britischen Royal Air Force vom NATO-Luftwaffenstützpunkt Ämari aus begleitet. Französische und rumänische Fliegereinheiten waren vom litauischen Stützpunkt Šiauliai zur gemeinsamen Übung gestartet.

Die B-52 ist ein schwerer Langstreckenbomber, der in der Lage ist, in Höhen von 15 Kilometern zu operieren. Er kann nukleare und konventionelle Präzisions-Munition mitführen. In einem Konfliktfall wäre der Bomber vielseitig einsetzbar – für strategische Angriffe und z.B. in der Luftabwehr.

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