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„Eis wie Ende März“

Estland / Lettland: Eisbrecher im Rigaischen Meerbusen früh im Einsatz

Bereits zu Beginn der Wintersaison sind Schiffe, die im Rigaischen Meerbusen unterwegs sind, auf die Hilfe eines Eisbrechers angewiesen. Andernfalls wäre beispielsweise in der Bucht von Pärnu schon seit gut zwei Wochen so gut wie nichts mehr gegangen.

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Eisbrecher EVA-316 im Einsatz. (Foto: Estonian Transport Administration)

Als „Wegweiser“ traf daher schon am 16. Dezember das Mehrzweckschiff EVA-316 mit einer zehnköpfigen Besatzung in diesem Teil der Ostsee ein. Seither musste laut ERR.ee annähernd 20 Schiffen die Durchfahrt ermöglicht werden.

„Es gibt reichlich Arbeit, denn die Bucht von Pärnu ist etwa neun Meilen vereist“, beschreibt Kapitän Armin Sirelpuu die Situation. Überhaupt sei in den vergangenen 15 Jahren im Bereich zwischen Pärnu und der Liivi-Bucht so früh im Winter lediglich dreimal die Hilfe eines Eisbrechers nötig gewesen.

„Das Eis wird dieses Jahr interessant sein. Die Struktur ist typisch für die Frühjahrssaison, es ist nicht sehr dick, bis zu 20 Zentimeter, aber es ist sehr hart“, sagt Sirelpuu. „Diese Art von Eis tritt normalerweise erst Ende März auf“. Also ganz am Ende der Saison.

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