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Satte Investition in neue E-Busflotte

Norwegen: Oslo will öffentlichen Nahverkehr bis Ende 2023 komplett emissionsfrei anbieten

Der öffentliche Nahverkehr in Oslo soll bis Ende 2023 komplett elektrisch betrieben werden. Damit wäre die norwegische Hauptstadt die weltweit erste Kapitale, in der durch den ÖPNV keine klimaschädlichen Abgase mehr in die Luft geblasen werden.

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Oslo will Ende 2023 die weltweit erste Hauptstadt mit komplett emissionsfreiem ÖPNV sein. 450 neue E-Busse sollen das ermöglichen. (Foto: Alexandra von Gutthenbach-Lindau)

Bis 2030 soll die Stadt dann in allen Bereichen komplett emissionsfrei sein. Ambitionierte Ziele, gar keine Frage, die aber alles andere als eine laue PR-Nummer oder ein reines Ankündigungsding zu sein scheinen.

Dafür spricht beim öffentlichen Nahverkehr, dass die Stadt kurzfristig rund 50 Millionen Dollar (500 Millionen Kronen) in die Hand nimmt, um den Altbestand an Dieselbussen durch 450 Elektrobusse zu ersetzen. Das gab Vizebürgermeisterin Sirin Stav vor wenigen Wochen bekannt.

„Die Wartung ist billiger, und auch für die Betreiber der Elektrobusse ist es billiger“, sagte sie. „Alles in allem ist das eine Win-Win-Situation“, denn auch bei den Anschaffungskosten sollen die E-Busse laut Reuters inzwischen rund 5 Prozent günstiger als entsprechende Dieselfahrzeuge sein.

Zur Seeseite hin ist die Elektrifizierung der rund 700.000 Einwohner zählenden Stadt ebenfalls weit gediehen. Denn das Gros der Fähren, die den Oslofjord befahren, ist elektrisch betrieben. Und auch im Automobilbereich ist Norwegen insgesamt DER Wachstumsmarkt für Elektroantriebe.

Unser Geographie-Quiz: Norwegen und seine Landschaft

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