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„Unsere Eruption“

Island: 14 Tage ankernde 400 Millionen-Yacht wird zur Attraktion in Akureyri

„Das ist unsere Eruption!“ Treffender hätte Pétur Ólafsson, Direktor des Hafens von Akureyri, wohl nicht ausdrücken können, wie die Menschen über jenes gewaltige Kunstobjekt gedacht haben dürften, das da gut zwei Wochen lang in der Bucht der nordisländischen Stadt vor Anker lag.

Sailing Yacht A
Sailing Yacht A in Kiel. (Foto: KarleHorn & Waldi, CC BY-SA 4.0)
Die Rede ist von einem Schiff mit dem recht unscheinbaren Namen „Sailing Yacht A“, das aber in Wirklichkeit mit zum heißesten Shit gehören dürfte, der aktuell auf den Weltmeeren unterwegs ist.

Die sage und schreibe 400 Millionen US-Dollar teure Luxus-Yacht ist das Spielzeug des russischen Milliardärs und Oligarchen Andrei Melnitschenko, der eine gewisse Vorliebe für Island zu haben scheint. Laut MBL.is soll er nämlich bereits 2016 für längere Zeit vor der Küste des Landes festgemacht haben. Damals allerdings noch mit einer anderen Yacht. Man zeigt halt, was man hat.

Und den gut 20.000 Einwohnern von Akureyri scheint die Abwechslung vom vulkanischen Treiben im Süden Islands offenbar gut gefallen zu haben. „Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Yacht in den letzten Tagen uneingeschränkte Aufmerksamkeit erhalten hat“, kommentierte Ólafsson leicht süffisant die Situation im Eyjafjördur-Fjord.

Die beinahe raumschiffeske Yacht ist annähernd 150 Meter lang und mit ihren drei Masten gut 100 Meter hoch, die Besatzung besteht aus 54 Personen.

Den Rest kann man sich bei Bedarf in einem Drohnenvideo auf YouTube anschauen, das vor wenigen Tagen veröffentlicht worden ist. Es zeigt natürlich nur die Hülle des Tempels, den Innenraum muss man sich denken.

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ap

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