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Fundgrube Meeresboden

Seemine aus dem 2. Weltkrieg vor Saaremaa gesprengt (VIDEO)

Es ist nicht nur die Tagesaktualität, die von der NATO absolute Wachsamkeit erfordert, sondern hin und wieder auch die Vergangenheit.

Bei einer Operation zur Kampfmittelbeseitigung vor der Küste Estlands und Lettlands konnten diese Woche zwanzig Objekte und ein bisher unbekanntes Schiffswrack geortet werden. Das geht aus einem NATO-Bericht hervor.

Die Operation ist in Zusammenarbeit der estnischen Marine mit Schiffen der NATO-Minenabwehr durchgeführt worden.

Erforderlich sind solche Suchaktionen, weil die Küste Estlands gespickt ist mit Seeminen und anderen Relikten aus dem 2. Weltkrieg. Gerade die Küstenregion der estnischen Urlaubsinsel Saaremaa gilt als Zielpunkt solcher Bemühungen.

Im Zuge der Operation ist es in der sogenannten Irbe-Straße (Kura Kurk) zwischen der Südspitze Saaremaas und der lettischen Küste zur gezielten Detonation einer Seemine gekommen.

Ein Video davon verdeutlicht, welche Gefahren sich auf estnisch-lettischem Seeboden befinden – leider noch immer in erheblicher Stückzahl, wie das News-Portal ERR.ee berichtet.

Lesen Sie auch: Seeminenräumung aus dem 2. Weltkrieg als Übung für internationale Zusammenarbeit

sh

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