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Fulminanter Rekord dank Corona

Kopenhagener Lichtfestival: Nenn mich „meistbesuchte dänische Veranstaltung aller Zeiten“

Dass das Kopenhagener Lichtfestival (Copenhagen Light Festival) in diesem Jahr ein voller Erfolg werden würde, war absehbar. Aber die meistbesuchte dänische Veranstaltung aller Zeiten? Dafür hat es dann doch Corona gebraucht – schreibt zumindest die gut informierte Copenhagen Post.

Das Lichtspektakel hat die dänische Hauptstadt täglich vom 5. bis zum 27. Februar erleuchtet. Und zwar an unterschiedlichen Orten des Zentrums, sodass Schaulustige sich der fantastischen Bilderwelt in mehreren Parcours hingeben konnten.

(Fotos: Christoffer Askman, KongshaugTV, CLF)

Laut Bericht sollen Tag für Tag (trotz Eiseskälte) zwischen 25.000 und 50.000 Menschen eine der vier Routen beschritten haben, die zur Besichtigung der Installationen vorgesehen waren.

2 Kilometer, 3 Kilometer, 5 Kilometer und sogar 10 Kilometer waren gefordert, was die Hauptstädter dank Corona (frische Luft tut gut) scheinbar mehr als dankend in Anspruch nahmen.

Insgesamt sollen sich nach Polizeiangaben bis zu 750.000 Menschen auf den Weg gemacht haben, um das Lichtspiel an Gebäuden und Plätzen zu bestaunen. Damit ist das diesjährige Festival die meistbesuchte Veranstaltung in der Geschichte Dänemarks.

Zum Vergleich zieht die Copenhagen Post andere namhafte Veranstaltungen heran. Das mehrtägige Roskilde-Musikfestival beispielsweise, das in Normalzeiten bis zu 150.000 Fans besuchen.

Oder das zehntägige Kopenhagener Jazzfestival, das im Strahlemann-Sommer 2006 annähernd 260.000 Menschen anzog. Und selbst die Einwohnerzahl Kopenhagens – zwar keine Veranstaltung, aber egal – kann das diesjährige Lichtfestival nicht toppen. Es leben nämlich nur 630.000 Einwohner in der Stadt.

Geholfen bei der diesjährigen Umsetzung des (Corona-)Konzeptes hat übrigens die App „Within 10 Minutes Copenhagen Light Festival“, die jeden Tag mehr als 5.000 Nutzer gezählt haben soll.

„Die App leitete die Leute so durch das Festival, dass es vom Tempo her nie zu Ansammlungen und Stauungen kam“, teilte Festivalchef Jesper Kongshaug zufrieden mit. Insgesamt umfasste die Veranstaltung gut zwei Dutzend Installationen.

Die Medienberichterstattung ging um die ganze Welt. Schätzungsweise 200 Millionen Menschen sollen digital in den Genuss der Lichtwelt-Bilder gekommen sein. Auch keine schlechte Zahl.

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sh

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