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Verzögerungen am Bau

Oslo: Norwegisches Nationalmuseum wird erst 2022 eröffnet

Bedingt durch Bauverzögerungen wird sich die Eröffnung des norwegischen Nationalmuseums in Oslo weiter verspäten.

Norwegisches Nationalmuseum
Illustration des Norwegischen Nationalmuseums. (Quelle: MIR Statsbygg)
Durch frühere Probleme war der Eröffnungstermin des mit Spannung erwarteten Kulturkomplexes im Osloer Hafengebiet bereits von 2020 auf 2021 verschoben worden. Nun ist das Jahr 2022 vorgesehen.

Die neuerlichen Probleme sollen laut einem Bericht des Magazins Life in Norway auf die Corona-Pandemie und damit einhergehende Lieferschwierigkeiten zurückzuführen sein.

„Das Nationalmuseum ist ein hoch komplexes Gebäude mit hohen Anforderungen an Sicherheit, Temperatur und Klima. Die grundlegenden Bauarbeiten sind abgeschlossen, es bleiben aber noch Tests und Fehlerkorrekturen“, äußerte sich Harald Nikolaisen, Chef des für den Bau verantwortlichen Unternehmens Statsbygg, zu den Problemen.

Die Verzögerung ist auch deshalb bedauerlich, weil die Verantwortlichen des Museums längst in den Startlöchern stehen. „Durch die Verzögerungen am Bau konnten wir bislang keine Ausstellungsräume, Werkstätten und Lagerräume nutzen. Das ist natürlich traurig“, teilte die Direktorin des Nationalmuseums, Karin Hindsbo, Medien gegenüber mit.

Mit etwa 55.000 Quadratmetern Fläche wird der Komplex das größte Kunstmuseum in Norwegen und darüber hinaus sein. Geplant ist die Ausstellung von 5.000 Exponaten, was gegenüber der alten Version des Museums eine Verdopplung bedeutet.

Eine rund 2.400 Quadratmeter große Lichthalle ist dabei für temporäre Ausstellungen vorgesehen. Sie dürfte so etwas wie das leuchtende Zentrum des neuen Komplexes werden.

Architektonisch verfolgten die Bau-Verantwortlichen den Plan, mit dem neuen Museum einen Anschub zur Weiterentwicklung des Osloer Hafengebiets zu leisten.

Wegen der betonten Schlichtheit des Äußeren hat das Bauprojekt bis zuletzt immer wieder Kritik ausgelöst. Kommen wird es trotzdem – nun jedoch erst 2022.

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sh

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