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Alle drei sknadinavischen Länder betroffen

Hart getroffen von der Coronakrise: SAS wird bis zu 5.000 Mitarbeiter entlassen

Die skandinavische Airline SAS hat angekündigt, dass das Unternehmen bis zu 5.000 Mitarbeiter entlassen werde, fast die Hälfte der gesamten Belegschaft. Ab Stockholm starten derzeit nicht einmal fünf SAS-Flieger am Tag.

SAS
Ein Flugzeug der SAS Airlines im Landeanflug. (Foto: atimedia)
SAS begründete den Schritt mit der Coronavirus-Pandemie. Es werde wahrscheinlich mehrere Jahre dauern, bis der normale Betrieb wieder aufgenommen werden könne, teilte das Unternehmen heute mit.

Laut einer Börsenmeldung trifft es 1.900 Vollzeitbeschäftigte in Schweden, 1.300 in Norwegen und 1.700 in Dänemark.

„Covid-19 hat die SAS gezwungen, sich für eine ganz neue Realität zu entscheiden, die nicht nur in den kommenden Monaten, sondern auch in den nächsten Jahren Folgen haben wird“, sagt CEO Rickard Gustafson nach angaben der norwegischen Nachrichtenagentur NTB.

„Unser Ziel ist es, weiterhin die führende Fluggesellschaft in Skandinavien zu sein und damit eine führende Rolle in der skandinavischen Infrastruktur als Garant für nationale und internationale Erreichbarkeit zu spielen. Um diese wichtige gesellschaftliche Funktion weiterhin erfüllen zu können, müssen wir unsere Kosten den jeweiligen Gegebenheiten anpassen“, so Gustafson weiter.

1946 schlossen sich die dänische Det Danske Luftfartselskab (DDL), die schwedische Svensk Interkontinental Lufttrafik und die norwegische Det Norske Luftfartselskap zusammen, um eine große Fluggesellschaft zu gründen. SAS stieg zu einer der führenden Fluggesellschaften Europas auf und besteht heute aus zwei dänischen, zwei norwegischen und drei schwedischen Eigentümeranteilen.

ap

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