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Unwetter

Orkanartige Winde und Regen verursachen massive Probleme in Nordnorwegen

Wegen eines Sturms an der nordwestlichen Küste Norwegens wurden Schulen geschlossen und Fähren, Flugzeuge und Busse gestrichen. Der Sturm wütet an weiten Teilen der Küste.

Sturm Norwegen
Der Sturm im Norden hat sich im Laufe der Nacht verstärkt. Im Bild die Kråkernbrücke auf der E10, Mittwochmorgen. (Foto: Norwegisches Straßenverkehrsamt)
Auf den Lofoten wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 39,6 Metern pro Sekunde gemessen – das sind umgerechnet 142 km/h. Böen von mehr als 32,6 Metern pro Sekunde gelten als Orkanstärke.

Der starke Wind hatte vier Laternenmasten umgeworfen, die quer über die Straße lagen, schreibt der öffentlich-rechtliche Sender NRK auf seiner Website.

Wegen loser, im Wind flatternder Dachplatten wurden Teile des Stadtzentrums von Sortland gesperrt, und die Polizei patrouilliert durch die Straßen. Die Aufräumarbeiten seien im Gange, heißt es.

Die norwegische Post hat die Auslieferung in mehreren Gebieten eingestellt, und mehrere Brücken entlang der E10 von Tjeldsund und auf den Lofoten in Richtung Moskenes werden zeitweise gesperrt sein. Die Brücken schließen sich automatisch, wenn die Winde zu stark werden.

Das Norwegische Meteorologische Institut hat mehrere Wetterwarnungen herausgegeben, da in Teilen von Nordland und Troms mit viel Regen und Wind zu rechnen ist. Die Bevölkerung wurde gebeten, lose Gegenstände zu sichern. Außerdem besteht in Tromsø und Lyngen sowie in Troms und Finnmark eine hohe Lawinengefahr.

Unser Geographie-Quiz: Norwegen und seine Landschaft

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