Zweitschlechtestes Geschäftsjahr der Geschichte

Norwegischer Staatsfonds macht 50 Mrd. Euro Verlust

| 1.03.2019 - 8:15 Uhr

Norwegens Staatsfonds, der größte der Welt, hat im vergangenen Jahr 485 Milliarden Kronen (NOK) Verlust gemacht (50 Mrd. Euro). Das gab die Norges Bank am Dienstag dieser Woche bekannt.

Øystein Olsen Norwegische Zentralbank

Präsident der Norwegischen Zentralbank Øystein Olsen.
(Foto Norges Bank, CC BY-ND 2.0)


Die norwegische Zentralbank begründete das zweitschlechteste Geschäftsjahr seit Bestehen des Fonds mit der Volatilität der Börsen.

„Obwohl das Ergebnis des Jahres 2018 schwach war, ist die Langzeitbetrachtung des Fonds gut, sie liegt über dem Benchmark-Index.“, sagte der Präsident der Zentralbank, Oystein Olsen.

Die Kapitalbeteiligungen an Unternehmen, die 66 Prozent des Portfolios ausmachen, schlossen mit einem Verlust von 9,5 Prozent.

Die festverzinslichen Anlagen fielen um 0,6 Prozent, wohingegen Beteiligungen an unnotierten Immobilien einen Gewinn von 7,5 Prozent abwarfen. Insgesamt verlor der Fonds 6,1 Prozent an Wert.

Der Staatliche Pensionsfonds (Statens pensjonsfond oder Oljefondet), der Norwegens Gewinne aus dem Ölgeschäft verwaltet, um damit die umfangreichen Sozialleistungen des Staates auch nach dem Versiegen der Ölquellen zu finanzieren, fiel von 8,48 Billionen Kronen im Jahr 2017 auf 8,25 Billionen (850 Milliarden Euro) am Ende des Jahres 2018.

ap

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