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Aktuelles von Eurostat

So teuer ist das Leben in den baltischen Staaten – Dänemark EU-weit on top

Zwar werden die Preisniveaus gerade ordentlich durchgerüttelt, aus Gründen, aber zumindest 2021 gab es noch einen Stand, mit dem man auch als Laie arbeiten konnte. Hierüber berichtet nun Eurostat mit einer internationalen Vergleichsanalyse zu Verbrauchsgütern und Dienstleistungen.

Maxima Supermarkt
Logo der lettischen Supermarktkette Maxima. (Foto: Vejaa / depositphotos.com)
Dargestellt werden die Preisniveaus einzelner Länder im Verhältnis zum EU-Durchschnitt, errechnet anhand von Kaufkraftparitäten, damit sich das Ganze schön vergleichen lässt. Insgesamt 2.000 Konsumgüter und Dienstleistungen flossen in die Preiserhebung der Behörde ein.
Preisniveauindex EU
Preisniveauindex für die Konsumausgaben der privaten Haushalte (KPH) 2021.
Zu den Ergebnissen: Auch 2021 waren die Preise in Europa stark unterschiedlich. Das höchste Niveau unter den EU-Mitgliedstaaten wurde in Dänemark gemessen, hier lag es etwa 40 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Dagegen lagen am anderen Ende der Skala Rumänien und Bulgarien je 44 Prozent darunter.

Konzentriert man sich in der Frage auf die Baltischen Staaten, fällt auf, dass auch hier erhebliche Unterschiede herrschen. Estland beispielsweise lag 2021 beim Preisniveau lediglich 13 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Lettland und Litauen waren dagegen deutlich günstiger. So lag Lettland 21 Prozent unter dem Durchschnitt, Litauen sogar 28 Prozent. Die Beobachtung von Preisniveauunterschieden ist wichtig für die Analyse der Entwicklung des EU-Binnenmarktes für Waren und Dienstleistungen.

Lesen Sie auch: Warum der Begriff Baltikum in die Irre führt

Quelle: eurostat.eu

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