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Nach über 24-stündiger Suchaktion

Island: Wander-Drama am Vulkan Fagradalsfjall endet glücklich

Seit seinem Ausbruch im Frühjahr 2021 ist der Fagradalsfjall-Vulkan im Südwesten Islands zu einem sehr beliebten Ausflugsziel geworden. Wie tückisch die Region aber auch sein kann, musste am vergangenen Wochenende ein US-amerikanisches Ehepaar am eigenen Leib erfahren.

vulkan island
Der Fagradalsfjall-Vulkan: Beliebtes, aber auch gefährliches Ausflugsziel in Island. (Foto: Freysteinn G. Jonsson)
Eigentlich wollten die beiden Touristen in Sicht- und Hörweite der Eruptionsstelle nur ein wenig wandern. So weit, so gut. Dann aber sollen sich die Wege der beiden laut Mbl.is kurz getrennt haben, was beinahe in einer Tragödie geendet wäre.

Der etwa 60-jährige Mann, ein angeblich erfahrener Wanderer aus dem US-Bundesstaat Colorado, soll danach wie aus dem Nichts in dichten Nebel geraten sein. Er habe danach komplett die Orientierung verloren und die falsche Richtung eingeschlagen, heißt es in dem Bericht, sodass seine Ehefrau am vereinbarten Treffpunkt vergeblich wartete.

Gegen 15.00 Uhr am Freitagnachmittag wurde der Wanderer dann als vermisst gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte er sein Handy im Wagen vergessen und auch kein Trinkwasser dabei. Schnell war klar: Die Situation ist ernst.

Nach über 24 Stunden konnte der US-Amerikaner dann glücklicherweise rund 4 Kilometer nordwestlich der Eruptionsstelle von einem 300-köpfigen Suchteam gefunden werden. Den Umständen entsprechend wohlauf, wie es heißt. Zur Kontrolle wurde der Wanderer danach per Helikopter in das Landspítali National University Hospital geflogen.

Später meldete sich dann in den Medien die Frau des Wanderers zu Wort. Es wird berichtet, er habe nach einem Sturz (wahrscheinlich) für längere Zeit das Bewusstsein verloren. „Ich bin den Rettungskräften enorm dankbar. Man sollte niemals seinen Wanderpartner allein lassen“, sagte sie.

„Und man sollte immer darauf achten, Wasser und sein Mobiltelefon dabei zu haben. Das sind große Fehler, die wir gemacht haben. Im Ergebnis wäre mein Mann fast gestorben.“

Rund um den Fagradalsfjall hat es in den letzten Wochen und Monaten schon häufiger kritische Momente gegeben, mit allerhand Knochenbrüchen und Verstauchungen. So vielversprechend das Ziel auch sein mag, einem Vulkan live beim Speien zuzuschauen: Es kann schnell auch gefährlich werden.

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sh

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