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Wenn der Postmann achtmal klingelt

Onlinehandel in Island eilt von Rekord zu Rekord

Ob die isländischen Postboten derzeit zu bewundern oder zu bedauern sind? Jedenfalls haben sie einem Bericht von MBL.is zufolge sehr viel zu tun.

Online-Handel Island
Pósturinn. Isländischer Briefkasten. (Foto: Lauren, CC BY-NC 2.0)
Der Grund: Der Onlinehandel in Island hat 2020 wegen der Corona-Beschränkungen richtig Fahrt aufgenommen. Und gerade Richtung Jahresendspurt scheinen die Lieferungen durch die Decke zu gehen.

So ist bereits im Oktober die Zahl der im Inland versandten Pakete verglichen mit dem Vorjahresmonat um satte 54 Prozent gestiegen. Das Schräge daran: Gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der aus dem Ausland gesendeten Pakete um 25 Prozent.

Das heißt: Vor allem isländische Unternehmen, die Onlinehandel anbieten, profitieren von dem Boom. Zurückzuführen ist dies scheinbar darauf, dass es zuletzt immer wieder deutliche Verzögerungen bei der Einfuhr und Zustellung ausländischer Waren gekommen ist.

Dann halt in Island, werden sich viele Shopper in diesen Tagen denken. Zumal mit dem Black Friday und dem Cyber Monday noch zwei echte Asse im Ärmel der Onlinehändler stecken. Beide Tage – der eine am 27., der andere am 30. November – gehören zu den wichtigsten Einkaufsterminen des Jahres.

„Für diesen November rechnen wir mit einem weiteren Zuwachs bei den Paketsendungen von rund 43 Prozent“, teilte Hörður Jónsson, Geschäftsführer der isländischen Post, mit.

Und auch für den Dezember sieht seine Prognose sehr vielversprechend aus. Zumindest ihn wird das freuen, daran dürfte kein Zweifel bestehen.

sh

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