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Vor allem einer ging ins Netz

Island: Fischfang-Volumen 2022 gegenüber Vorjahr um 22 % gestiegen

Die Gesamtfangmenge der isländischen Fischindustrie belief sich 2022 auf über 1,4 Millionen Tonnen, was im Vergleich zu 2021 in sattes Plus von 22 Prozent bedeutet. Hauptverantwortlich für das Ergebnis ist ein geradezu sagenhafter Zuwachs von über 200 Prozent beim Kapelan.

Fischerei Island
Die Fischereiflotte im Hafen von Akureyri. (Foto: Heike Hartmann)

Das Fangvolumen des kleinen Fisches aus der Familie der Stinte, der in großen Schwärmen im Arktischen Ozean lebt, stieg binnen zwölf Monaten von rund 150.000 Tonnen auf etwa 450.000 Tonnen.

Überhaupt ist der Hochseefang 2022 um fast 50 Prozent gestiegen. Von 650.000 Tonnen auf rund 955.000 Tonnen. Im Vergleich dazu sind die Grundfischfänge um rund 8 Prozent zurückgegangen – von 472.000 Tonnen im Jahr 2021 auf 434.000 Tonnen im Jahr 2022.

Dass der Fischfang starken Schwankungen ausgesetzt ist, zeigt allein der Blick auf das Ergebnis des Monats Dezember. Hier lag das Volumen 2022 laut Statistics Iceland bei 48.000 Tonnen. Das waren rund 62 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

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