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Wie raus aus der Corona-Krise?

Finnische Unternehmen zweifeln Lösungskompetenz der Regierung an

Laut einer aktuellen Umfrage der finnischen Handelskammer zeigen sich Unternehmen im Land zunehmend besorgt, was die Fähigkeit der Regierung zur Lösung der Corona-Krise betrifft.

Finnlands Premierministerin Sanna Marin. (Foto: Kosti Keistinen / Finnish Government)
So sind 67 Prozent der fast 3.000 befragten Unternehmen der Meinung, dass die finnische Regierung um Ministerpräsidentin Sanna Marin die mit Corona einhergehende Wirtschaftskrise zuletzt sehr/relativ schlecht bewältigt habe.

Im Mai 2020 hatte der Wert noch 12 Punkte niedriger gelegen (also bei etwa 55 Prozent), was auf eine deutliche Eintrübung der Stimmung schließen lässt.

„Schon im Mai hatten die Unternehmen in Finnland mehrheitlich das Gefühl, dass die Regierung die Wirtschaftskrise nicht gut bewältigt“, betonte Juho Romakkaniemi, Chef der finnischen Handelskammer.

Gut drei Viertel der finnischen Unternehmen gaben ferner an, die Pandemie habe sich bereits negativ auf ihre Nettoumsätze ausgewirkt. Und auch für die kommenden zwei Monate sei mit weiteren Einbußen zu rechnen.

Daraus resultiert, dass bereits 44 Prozent der Unternehmen Teile ihres Personals vorübergehend oder sogar dauerhaft entlassen mussten.

Weitere 43 Prozent gaben laut einem Bericht der „Helsinki Times“ an, die Notwendigkeit personeller Freistellungen bis Ende dieses Jahres prüfen zu müssen.

„Nur Arbeitsplätze sichern den Menschen ihren Lebensunterhalt. Wenn die Regierung es versäumt, den Rahmen für ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen, ist das alarmierend“, legte Romakkaniemi nach. Deutlicher kann eine Warnung kaum sein.

sh

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