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Weltweite Spitzenplätze

Dänemark und Finnland räumen beim aktuellen Digital Quality of Life Index (DQL) 2021 ab

In der dritten jährlichen Ausgabe des „Digital Quality of Life Index“ (DQL) belegen Dänemark und Finnland nicht nur innerhalb von Europa, sondern weltweit absolute Spitzenplätze.

2021 Digital Quality of Life Index
(Symbolbild: James Cridland, CC BY 2.0)
Unter den 110 untersuchten Ländern landete Dänemark in der aktuellen Ausgabe des Index auf dem 1. Platz. Finnland belegt hinter Südkorea Rang 3. Respekt und Anerkennung für den Norden!

Die DQL-Studie, die rund 90 Prozent der Weltbevölkerung abdeckt, wird von dem Cybersicherheitsunternehmen Surfshark ermittelt und bewertet die „digitale Lebensqualität“ einzelner Staaten anhand von fünf Kriterien:

  • Erschwinglichkeit des Internet-Zugangs

  • Digitale Infrastruktur

  • Sicherheit des Internets

  • Digitale Behörden/E-Government

  • Internetqualität

Dänemark konnte seine weltweite digitale Vormachtstellung gegenüber dem letztjährigen Index erfolgreich verteidigen, während Finnland einen Sprung von Platz 11 auf Rang 3 geschafft hat – vorbei an den nordischen Nachbarn Norwegen und Schweden.

Mit Blick auf die fünf genannten Kriterien verbuchte Dänemark bei der Erschwinglichkeit des Internets weltweit Rang 1. Ebenso bei der digitalen Infrastruktur. Lediglich bei der Sicherheit des Internets reichte es nicht zu einem Platz in den Top 10 (Rang 12).

Finnland verbuchte hingegen Spitzenplätze bei den Kriterien Internet-Erschwinglichkeit (4. Platz) und E-Government (ebenfalls 4. Platz). Nur die Internetqualität fällt mit Platz 27 recht deutlich ab.

Digital Quality of Life Index: Alle nordeuropäischen Gesamtergebnisse auf einen Blick

1. Dänemark (Indexwert: 0,8313)
3. Finnland (0,7562)
10. Vereinigtes Königreich (0,7065)
13. Schweden (0,6972)
14. Norwegen (0,6916)
16. Litauen (0,6863)
19. Estland (0,6662)
24. Irland (0,6459)
41. Lettland (0,5785)

„Digitale Anwendungen und Möglichkeiten haben sich während der Corona-Krise als wichtiger denn je erwiesen. Das unterstreicht, wie wichtig es für jedes Land ist, eine gute digitale Infrastruktur zu gewährleisten“, teilte Vytautas Kaziukonis, CEO von Surfshark, im Rahmen eines Pressestatements mit.

„Aus diesem Grund setzen wir im dritten Jahr in Folge die Studie zur digitalen Lebensqualität fort. Sie gewährt einen soliden Überblick über die digitale Leistungsfähigkeit einzelner Länder.“

Damit bilde der Index laut Kaziukonis die Grundlage für sinnvolle Diskussionen darüber, wie sich der digitale Fortschritt auf den Wohlstand eines Landes auswirkt – und wo Verbesserungen möglich sind. Alle Ergebnisse zum Index sind hier zu finden.

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