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Polizeiliche Warnung

Estland: Verletzter und möglicherweise gefährlicher Bär in Setomaa unterwegs

Am Dienstag haben estnische Sicherheitsbehörden für den äußersten Südosten des Landes eine Warnung ausgesprochen. Gewarnt wird vor einem verletzten Bären, der durch die Wälder von Setomaa streifen dürfte.

Bär Alutaguse
Europäischer Braunbär in Alutaguse, Estland. (Symbolbild: John Boyle, CC BY-NC 2.0)
Am Montagabend soll er dort von einem Auto angefahren worden sein. Da an der Unfallstelle später kein Blut festgestellt werden konnte, gehen Experten von inneren, möglicherweise tödlichen Verletzungen des Tieres aus.

„Jedes verletzte Tier kann für seine Umgebung gefährlich sein“, teilte der estnische Jägerverband gegenüber Medienvertretern mit. Daher sind Einheimische und Touristen aufgerufen, bis zur Auffindung des Bären das Dorf Rõsna und Umgebung zu meiden.

Andernfalls solle man „jetzt viel Lärm machen, wenn man den Wald betritt. Wenn ein Bär die Geräusche eines Menschen hört, wird er normalerweise versuchen zu fliehen“, war der Mitteilung zu entnehmen.

Ein Grund für den Unfall dürfte sein, dass sich die Lebensräume von Bären und Menschen selbst im dünn besiedelten Südosten Estlands immer stärker überschneiden. Auch deshalb, weil die Bärenpopulation in der Region zuletzt gestiegen sei, wie ERR.ee berichtet.

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sh

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