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Völlig verrosteter Sprengkörper

Estland: Camper finden Fliegerbombe aus 2. Weltkrieg – direkt unter Zeltplatz

Was ein Schreckmoment in Estland: Wanderer haben diese Woche in der Nähe des Peipsi-Sees eine 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden – direkt unter ihrem Zeltplatz.


Bilder 1 bis 3: Demining Center / Kampfmittelbeseitigung Estland

Der völlig verroste Sprengkörper befand sich in einem Gebiet entlang des Flusses Rannapungerja in der Gemeinde Alutaguse, abseits von belebten Wanderwegen. Er wurde inzwischen auf dem Truppenübungsplatz Sirgala im Bezirk Ida-Viru entschärft.

„Da der Boden dort sehr sandig ist, wurde das Geschoss direkt nach ein wenig Erdbewegung gefunden. Wir loben die Camper, die den Fund sofort über die Notrufnummer gemeldet haben“, sagte Rasmus Rooden, Chef der Bombenentschärfung in Ostestland.

„Die Fundstelle war für Einheimische und Urlauber definitiv ein gefährlicher Ort“

„Explosive Überreste aus dem Krieg wurden in der Vergangenheit auch an den Ufern des Peipsi-Sees gefunden, doch hierbei handelte es sich meist um kleinere Bomben“, schilderte er in einem Interview bei ERR.ee.

Zur Beseitigung der Bombe musste Spezialgerät eingesetzt werden. „Die Fundstelle war für Einheimische und Urlauber definitiv ein gefährlicher Ort“, betont Rooden, wie leicht dort Schlimmeres hätte passieren können. Man stelle sich vor: Eine Nacht im Schlafsack direkt auf einer Bombe – Horror.

Die Rettungsleitstelle rät allen Menschen, die verdächtige Gegenstände finden, immer umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Zudem werden Finder dringend gebeten, die Objekte nicht selbst zu berühren und schon gar nicht zu bewegen.

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