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Auf NATO-Militärausschuss in Tallinn

Estlands Regierungschefin über Russland: „DAS Sicherheitsproblem unserer Generation“

An diesem Wochenende sind die Generalstabschefs der NATO-Mitgliedsstaaten zu einem Treffen in der estnischen Hauptstadt Tallinn zusammengekommen. Ziel ist es, der neuen strategischen Ausrichtung des Militärbündnisses eine Art Feinschliff zu verpassen.

Nato Tallinn Estland
Die Generalstabschefs der NATO-Mitgliedsstaaten trafen sich in Tallinn, um den zukünftigen Umgang mit Russland zu besprechen. Darunter auch Estlands Premierministerin Kaja Kallas. (Foto: @kajakallas via Twitter)
Denn inhaltlich dockt der Militärausschuss bei seinen Konsultationen in Estland an die Beschlüsse an, die vor Wochen auf dem NATO-Gipfel in Madrid gefasst worden sind. Im Zentrum dabei: Der weitere / zukünftige Umgang mit Russland.

Gastgeberin Kaja Kallas, Estlands Regierungschefin, äußertes sich anlässlich des Treffens auf Social Media. Dort bezeichnete sie Russlands Krieg in der Ukraine mit Nachdruck als die größte Sicherheitsbedrohung „unserer Generation“.

Schließlich verfolge Putin nur ein großes Ziel: die Verbreitung von „Terrorismus und die Erfüllung seines imperialistischen Traums.“ Russland bedrohe „die Welt mit einer Hungersnot und einer nuklearen Katastrophe. Sie führen einen Energiekrieg“, fuhr Kallas fort.

Zugleich stellte die Regierungschefin in ihrem Statement fest, dass die NATO mit Blick auf Russland einen bedeutenden Bewusstseinswandel vollzogen habe. Viele Verbündete würden einen wichtigen Beitrag zur militärischen Unterstützung der Ukraine leisten.

Es sei nun wichtig, dem Kreml gegenüber nicht nachzugeben. „Wenn wir der russischen Aggression und dem Expansionismus nicht entschieden entgegentreten und die Hintermänner zur Rechenschaft ziehen, wäre die regelbasierte Ordnung international in Gefahr.“

Niemand könne sich dann noch sicher fühlen, weiß Kallas. Ferner müsse Russland für seinen „Angriffskrieg und seine Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden“. Die in Madrid ratifizierte „Vorwärtsverteidigung“ der NATO müsse „eisenhart sein“.

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