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Jury hat Siegerentwurf gekürt

Estland: Dom zu Tartu erhält ab 2024 spektakuläre Licht- und Schatteneffekte

Ein internationales Team von Lichtdesignern namens „Ensemble“ hat den mit Spannung erwarteten Wettbewerb für das neue Beleuchtungssystem des Doms zu Tartu gewonnen. Der vorliegende Siegerentwurf soll im Jahr 2024 installiert werden. Die Bilder sprechen für sich.

Fotos: Ensemble (Siegerentwurf)

Ensemble reichte bei dem Wettbewerb ein Konzept mit dem Titel „Morgen- und Abenddämmerung“ ein, das die Juroren offensichtlich auf ganzer Linie überzeugte. Der Entwurf ist inspiriert von der Licht- und Schatteneffekte fördernden Architektur der Kathedrale.

Ensemble ist eine Gruppe professioneller Lichtdesigner aus Belgien, Spanien und Schweden, die sich speziell für den Wettbewerb rund um die Kathedrale von Tartu zusammengefunden hat.

„Der Siegerentwurf bietet ein dynamisches Wechselspiel aus Licht und Schatten anstelle einer klassischen statischen Beleuchtungslösung und lässt die alten Mauern im Rhythmus der Natur atmen“, sagte Künstler und Jurymitglied Elo Liiv zu dem spektakulären Design.

„Ich freue mich besonders, dass die gesamte Beleuchtungslösung Lichtverschmutzung vermeidet und nicht nur das menschliche Wohlbefinden, sondern auch den Erhalt der nächtlichen Fauna auf dem Domberg berücksichtigt“, so Liiv.

Der Wettbewerb für die Beleuchtung der Domkirche von Tartu umfasste zwei Runden. In der ersten Runde bewertete die Jury insgesamt 19 eingereichte Portfolios und wählte laut ERR.ee die drei besten aus.

Die Entwicklung der Beleuchtungslösung für den Dom von Tartu ist Teil des Projekts „Toomemägi Revisited“, das zum Hauptprogramm der Europäischen Kulturhauptstadt Tartu 2024 gehört.

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