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Toilettenfunde verraten viel über Regeln und Normen vergangener Kulturen

Wikinger-Toilette in Dänemark entdeckt

In einer Wikingersiedlung auf Stevns in Dänemark haben Archäologen ein zwei Meter tiefes Loch ausgegraben. Aber es ist nicht irgendein altes Loch. Dieses Loch, so scheint es, könnte die älteste Toilette Dänemarks sein.

Wikingertoilette
Plumpsklo. (Symbolbild: Amy Reed)
Analysen der Experten des Museums Südostdänemark ergaben bei Bodenproben gleich mehrere Hinweise für diese These. Anna Beck, eine Wissenschaftlerin am Museum, sagte gegenüber ScienceNordic zu dem Fund: „Es ist bekannt, dass der Umgang mit menschlichen Fäkalien in vielen Kulturen der Welt von komplizierten sozialen und kulturellen Regeln sowie Tabus umgeben ist.“

Daher könne aus der Beschaffenheit und häuslichen/räumlichen Anordnung mittelalterlicher Toilettenfunde viel über die Regeln und Normen der dort ehemals lebenden Gesellschaften abgeleitet werden.

Die Stevns-Halbinsel liegt etwa 50 Kilometer südlich der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

sh

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