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Rechtspopulisten in Dänemark

Rechtspopulisten kritisieren EU wegen Impfstofflieferung, obwohl sie gegen deren Finanzierung stimmten

Es ist die Masche aller rechtspopulistischer Parteien: meckern, madig machen und sich querstellen. In Dänemark haben beiden rechtsextreme Parteien im Parlament, die Dänische Volkspartei und Nye Borgerlige (die Neue Bürgerliche), die EU wegen der Lieferung von Covid-19-Impfstoffen kritisiert.

Schloss Christiansborg
Ehrenhof von Schloss Christiansborg, dem dänischen Parlamentssitz. (Foto: Jens Peter Olesen)
Die Parteien haben ihre Unzufriedenheit sowohl über die Menge als auch über die Geschwindigkeit zum Ausdruck gebracht, mit der die EU Impfstoffe an Dänemark geliefert habe, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Bezeichnenderweise stimmten beide Parteien im September gegen die Entscheidung Dänemarks, der EU-Kommission mehr Geld für das gemeinsame Beschaffungsprogramm zu geben. Sie wurden von einer parlamentarischen Mehrheit überstimmt.

Dänemark und die anderen EU-Länder, zusammen mit Norwegen und Island, erhalten alle ihre Impfdosen von der zentralen Beschaffungsstelle der EU.

ap

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