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Mindestens 2,5 Millionen Nerze getötet werden

Nerze in Dänemark mit Corona infiziert

Dänische Tierärzte und Landwirte haben im Norden des Landes damit begonnen, mindestens 2,5 Millionen Nerze zu töten. Das teilten die Behörden am gestrigen Montag mit, nachdem das Coronavirus in über 60 Zuchtbetrieben festgestellt worden war.

Nerz Corona Dänemark
Nerzfarmen sind Quälfarmen. (Foto: Tierschutzorganisation Oikeutta eläimille)
Je nach Ausbreitung des Virus könne sich die Keulung über Monate hinziehen, heißt es in einer Meldung der Nachrichtenagentur AP.

Tage Pedersen, der Vorsitzende des dänischen Pelzzüchterverbandes, sieht durch die Corona-Pandemie die gesamte Branche gefährdet. „Alle Züchter sind frustriert und massiv verunsichert“, teilte er mit.

Unterdessen erforschen Wissenschaftler, wie es zur massenhaften Infektion der Nerze gekommen sein könnte – und ob eine Übertragung auf den Menschen möglich ist.

Es steht der Verdacht im Raum, dass das Virus initial von infizierten Betriebsmitarbeitern auf die Tiere übergesprungen ist. Zudem gibt es Hinweise von niederländischen Behörden, die auch Ansteckungen von Tier zu Mensch als möglich erscheinen lassen.

Dänemark ist einer der größten Nerzexporteure weltweit. Eine Genossenschaft des Landes, der etwa 1.500 Züchter angehören, ist für rund 40 Prozent der globalen Nerzproduktion verantwortlich. Hauptabnehmer sind China und Hongkong.

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sh

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