Expansion in China, Afrika und Nahem Osten

Legos Gewinne sind das erste Mal seit 13 Jahren rückläufig

| 6.03.2018 - 14:44 Uhr

Lego gab heute das wirtschaftliche Ergebnis für das Jahr 2017 bekannt. Das abgelaufene Geschäftsjahr war schwierig für den dänischen Hersteller von Kunststoff-Klötzchen.

Lego Wirtschaftsjahr 2017

„Nachrichten aus dem Legoland.“


Der Umsatz des Unternehmens ging im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent zurück. 4,7 Mrd. Euro wurden 2017 verbucht, demgegenüber stehen 5,1 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2016.

„2017 war kein einfaches Jahr, insgesamt sind wir mit den finanziellen Ergebnissen nicht zufrieden. Dennoch haben wir das Jahr gut abgeschlossen.“, so die Stellungnahme von Niels B. Christiansen, Geschäftsführer der LEGO Gruppe, in der Mitteilung des Unternehmens.

Der Gewinn vor Steuern lag im vergangenen Jahr bei etwas über 1,4 Mrd. Euro, – 1,7 Mrd. Euro waren es noch im Vorjahr; ein Rückgang um 17 Prozent.

Nach Angaben des Unternehmens sei der Rückgang der Umsatzerlöse teilweise auf die Bereinigung der Bestände entlang der Wertschöpfungskette zurückzuführen.

Zu den Zukunftsaussichten sagte Niels B. Christiansen: „[Wir] werden im kommenden Jahr das Geschäft stabilisieren, indem wir in gute Produkte und effektive globale Marketingstrategie investieren. Es gibt keine schnellen Lösungen und es braucht seine Zeit, um langfristig zu wachsen.“

Wachstumspotentiale sieht die Gruppe in China. Lego ist vor kurzem mit dem größten Internetunternehmen des Landes – Tencent – eine Partnerschaft eingegangen, um die Präsenz in diesem strategischen Markt auszubauen.

Zudem will man Ende 2018 ein Büro in Dubai eröffnen, um den Ausbau der Aktivitäten im Nahen Osten und in Afrika zu unterstützen.

Lego ist mit knapp 14.000 Mitarbeitern größter Spielzeughersteller der Welt. Der Hauptsitz befindet sich in Billund, Südjütland.

ap

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestmail

Hinterlasse einen Kommentar

avatar