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Schwedische Krone macht einen Sprung

Schweden will den Leitzins erhöhen

Seit 2015 bewegt sich der schwedische Leitzins im negativen Bereich. Das historische Zinstief liegt aktuell bei -0,250 %, im Dezember diesen Jahres will die schwedische Zentralbank, Riksbank, die Repo-Rate erhöhen.

Schwedische Krone
Schwedische Banknoten und Münzen. (Quelle Riksbank)
Am heutigen Donnerstag hat die Riksbank eine Stellungnahme veröffentlicht, in der der aktuelle Negativzins bestätigt wird und zugleich seine Anhebung für Dezember 2019 angekündigt wird.

„Nach mehreren Jahren starker Wirtschaftstätigkeit und Inflation in der Nähe des Ziels von zwei Prozent verlangsamt sich die aktivität der schwedischen Wirtschaft und die Bedingungen normalisieren sich“, heißt es in der Stellungnahme.

Es sei daher an der Zeit, im Dezember dieses Jahres langsam mit einer Zinserhöhung zu beginnen. Die Prognose sei jedoch aufgrund der durch den Brexit und den Handelskonflikt zwischen den USA und China verursachten Unsicherheit in der Weltpolitik ungewiss.

Trotz Anhebung, der Zins bleibt vorerst negativ

Der Reposatz dürfte nach Angaben der Zentralbank erst im Jahr 2022 über Null steigen.

„Die Entwicklung der Wirtschaft und der Inflation im Ausland und in Schweden in den kommenden Jahren sind jedoch sehr ungewiss. Daher ist es derzeit schwierig zu sagen, wann es angebracht sein wird, den Reposatz beim nächsten Mal zu erhöhen“, so die Riksbank.

Die schwache schwedische Krone wurde durch die Ankündigung gestärkt und stieg am Donnerstagmorgen auf 9,56 Kronen im Vergleich zum Dollar und 10,66 Kronen zum Euro.

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ap

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