Inder und Franzosen legen stark zu

Immer mehr deutsche Studenten in Stockholm

| 22.05.2018 - 11:31 Uhr

Knapp 9.300 ausländische Studenten sind an Stockholms 18 Universitäten und Hochschulen eingeschrieben. In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der nicht schwedischen Studenten in Stockholm um 14 Prozent gewachsen, während sie im Rest Schwedens im gleichen Zeitraum um 8 Prozent stieg. Das berichtete gestern das Akademische Forum Stockholm (Staf).

Studenten Stockholm

Vorlesung an einer Uni in Stockholm. (Foto Mikael Kristenson)


Studenten aus dem Ausland machen somit fast 10 Prozent aller Studierenden in Stockholm aus.

Die meisten internationalen Studenten sind an der Universität Stockholm (3.826), der Königlichen Technischen Hochschule (3.063) und am Karolinska-Institut (831), eine der größten und angesehensten medizinischen Universitäten Europas, eingeschrieben.

Die Zahl ausländischer Studenten an der Handelshochschule Stockholm ist, prozentual betrachtet, besonders hoch. Der Anteil nicht schwedischer Studenten liegt hier bei 27 Prozent.

Woher kommen die internationalen Studenten?

Die Zahl der Studenten aus Indien wuchs um 21 Prozent in den vergangen zwei Jahren. Damit ist Indien auf Platz 5 im Ranking vorgerückt. Auch die Zahl der französischen Studierenden ist seit dem letzten Studienjahr um 12 Prozent gestiegen. Die meisten ausländischen Studenten in Stockholm kommen jedoch aus Deutschland. Nach Angaben von Staf, sieht die Top-10-Verteilung wie folgt aus:

Top-10 der Länder aus denen Studenten in Stockholm kommen

  1. Deutschland (725)
  2. Finnland (689)
  3. China (659)
  4. Frankreich (483)
  5. Indien (333)
  6. Italien (331)
  7. Spanien (281)
  8. Griechenland (270)
  9. USA (261)
  10. Niederlande (248)

In Schweden ist ein Universitätsstudium kostenlos, jedoch hatte das Land 2011 eine Studiengebühr für Studierende von außerhalb der EU, bzw. des EWR, eingeführt. Damals fiel die Zahl ausländischer Studenten erheblich. Die neuesten Statistiken des Staf der Jahre 2016/2017 zeigen, dass die Zahlen das Niveau von vor der Einführung der Studiengebühr fast wieder erreichen.

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ap

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