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Abflug in die Felsen

Schottland: Sturmtief „Ingunn“ bläst Arbeitsschiff bei Isle of Skye auf Klippen

Ab Mittwochmorgen galt in Teilen Schottlands wegen Sturmtief „Ingunn“ eine gelbe Wetterwarnung. Betroffen waren vor allem die nördlicheren Teile des Landes, darunter Orkney, Shetland, die Highlands, Aberdeenshire, Moray und die Western Isles.

Sturm Ingunn Schottland
Das Schiff wurde durch den Sturm bei starkem Seegang regelrecht auf die Klippen geweht. (Foto: Andrew MacDonald/RNLI)
Wie heftig der Wind blies, musste die Crew eines Arbeitsschiffs miterleben, die zum Zeitpunkt der Warnung in der Nähe Stromeferry unterwegs war – ziemlich genau am Übergang vom schottischen Festland zur Isle of Skye.

Wie das Foto oben eindrucksvoll dokumentiert, wurde das Schiff durch den Sturm bei entsprechend starkem Seegang regelrecht auf die örtlichen Klippen geweht. Nichts ging mehr, zum Glück finden sich keinerlei Hinweise auf Verletzte.

Sturmtief Ingunn gilt als einer der stärksten Stürme der letzten 30 Jahre

Laut BBC mussten Rettungsboote von Kyle of Lochalsh und Portree aus anrücken, um das Schiff zusammen mit Rettungsteams der Küstenwache zu sichern. Das 16 Meter lange Schiff mit drei Mann Besatzung an Bord konnte bei einsetzender Flut aus den Felsen transportiert werden.

Sturmtief Ingunn gilt als einer der stärksten Stürme der letzten 30 Jahre. Neben dem Norden Schottlands hat er vor allem Norwegen und Schweden mit Wucht getroffen. Hier wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometer gemessen.

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