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Britische Hunderassen

Intelligent, fleißig, Terrier – 9 schottische Hunderassen vorgestellt

Fragte man einen Hund, antwortete er ohne zu zögern: „Menschen sind die besseren Hunde, sie lassen sich gut erziehen.“ Ganz schön intelligent von einem Hund, so etwas zu antworten.

80.000 Quadratkilometer groß, 5,5 Millionen Einwohner und 9 Hunderassen, von denen 5 Terrierrassen sind. – Willkommen in Schottland!

Heute möchten wir uns den schottischen Hunden zuwenden, nicht allgemein, sondern besonders den neun schottischen Rassen. Wir möchten sie vorstellen, hegen und pflegen und mit ihnen Gassi gehen.

Alle anerkannten britischen Hunderassen aus Schottland

Der berühmte Scottish Terrier

Britische Hunderassen Scottish Terrier
Ein weißer und ein schwarzer Scottish Terrier. (Foto: Ondrej Prosicky / Depositphotos.com)
Die wohl berühmteste Rasse ist der Scottish Terrier, und ich sage das, weil viele Hunde dieser Rasse Herrchen von Berühmtheiten waren. Darunter besaß ein Scottish Terrier den 32. Präsidenten der Vereinigten Staaten: Franklin D. Roosevelt. Nach dessen Tod wurde Roosevelt durch den 43. Präsidenten ersetzt: George W. Bush.

Im Übrigen ist eine Spielfigur im Spiel Monopoly ein Scottish Terrier. Und doch, Starallüren sind dieser Hunderasse fremd.

Erscheinungsbild
Er ist ein kleiner, moppeliger, kräftiger Jagdhund mit kurzen Beinen und rechteckigem Aussehen. Der Kopf ist proportional zum Körper, lang, kegelförmig, die Schnauze gleich lang wie der Schädel und mit einem Schnauzer versehen. Die Augen sind mandelförmig, tief- und weit auseinanderliegend, dunkel und von buschigen Augenbrauen bedeckt.

Die Ohren sind klein, spitz, aufrecht und haben parallele Außenkanten. Der Schwanz ist dick, kegelförmig, mit kurzem und rauem Haar bedeckt und wird gerade oder leicht gebogen getragen. Das Fell ist doppellagig mit einer flauschigen, weichen und kurzen Innenschicht und einer Außenschicht aus rauem, drahtigem Haar, schwarz, strohgelb oder gestreift. Das Fell an den Beinen und am Bauch berührt den Boden.

Persönlichkeit
Der Scottish Terrier ist ein dynamischer, lebhafter, aktiver, mutiger, selbstbewusster Hund, aber manchmal stur. Er ist der Familie treu ergeben und anhänglich, unabhängig, hart und misstrauisch gegenüber Fremden.

Er akzeptiert Kinder, wenn sie ihn nicht belästigen und ihn in Ruhe lassen. Gegenüber anderen Hunden kann er manchmal aggressiv sein, mit anderen Haustieren kommt er jedoch gut zurecht.

Hundetraining
Das Training sollte von einer erfahrenen Person durchgeführt werden. Sie muss konsequent, ausgewogen, stark, geduldig mit ihm sein, – es ist schließlich ein realtiv selbständiger Hund. Am Besten, es übernimmt kein US-Präsident das Training.

Bearded Collie, ein echter Highländer

Britische Hunderasse Bearded Collie
Bearded Collie im Wind. (Foto: EBFoto / depositphotos.com)
Die erste Erwähnung dieser Hunderasse fand im Zusammenhang mit dem schottischen Hochland statt, weshalb er auch heute noch von schottischen Bauern als Highland Collie bezeichnet wird. Wie alle Collies ist der „Bärtige“ ein Hütehund. Bei den Züchtern dieses Highländers lautet das Motto: Von uns aus kann es viele geben!

Erscheinungsbild
Der Bearded Collie ist ein mittelgroßer Hund mit einem langen, dünnen und kräftigen Körper, der nicht besonders schwer ist. Er macht eine sehr schöne Figur.

Der Kopf ist massiv, breit und proportional zum Körper. Er hat eine kräftige, quadratische Schnauze. Die Ohren sind mittelgroß, hängen am Kopf herab und sind mit langem Haar bedeckt. Die Augen sind groß, leicht schräg gestellt, glänzend und ausdrucksvoll.

Die Rute ist mittelgroß, mit langem Haar bedeckt, sie wird in der Ruhe niedrig gehalten und hoch, wenn der Hund in Habachtstellung ist, aber nicht über der Rückenlinie.

Der Körper ist mit einer Unterschicht aus dickem und seidigem Flaum und einer äußeren Schicht aus langem, glattem und ziemlich rauem Haar bedeckt. Das Haar am Kinn ist mittellang, wird aber zur Brust hin länger und bildet eine Art Bart (daher der Name).

Die Pfoten sind auch zwischen den Ballen mit Haaren bedeckt. Die Farbe des Haares kann ziegelfarben, rötlich, braun mit oder ohne weiße Flecken oder sandfarben sein. Die Farben der Augen und der Nase sind komplementär zur Farbe des Fells.

Persönlichkeit
Ein intelligenter Hund. Außerdem lebhaft, schnell und mutig, dazu ein fleißiger Arbeiter.

Der Bearded Collie hat einen ausgeglichenen Charakter, der es ihm erlaubt, sich leicht an jede Aufgabe anzupassen. Er ist sanft, liebevoll, anhänglich und ein guter Spielkamerad für Kinder. Er verträgt sich gut mit anderen Hunden oder anderen Haustieren, auch mit fremden Menshcen und Tieren.

Mit einem Satz: Das perfekte Heiratsmaterial.

Hundetraining
Bearded Collies sind wegen ihrer Intelligenz leicht zu erziehende Hunde. Am besten sprechen sie auf spielerische und sanfte Trainingsmethoden an. Diese Hunde sollten von klein auf trainiert werden, um den lebhaften Charakter (typisch für diese Rasse) in einen ausgeglichenen, gelehrigen zu verwandeln. Bearded Collies machen sich gut bei Agility-Wettbewerben.

Cairn Terrier, der Fuchsjäger

Cairn Terrier Britische Hunderassen
Ein Cairn Terrier, der sich in Geschäfte verwickelt hat. (Foto: Anoo77 / depositphotos.com)
Der Cairn Terrier gehört zu den ältesten Terriern Schottlands, obwohl er vom Dachverband der britischen Hundezüchtervereine, dem Kennel Club, als letzter anerkannt wurde.

Die Vorfahren der Cairn Terrier waren schottische Jagdterrier, Terrier wie „Erdhund“, von Terra – lateinisch für Erde oder Land -, die zur Jagd auf Fuchs und Dachs gebraucht wurden. Für Menschen waren es zu viele informationen im letzten Satz. Für einen Cairn Terrier sind viele Informationen auf einmal jedoch leicht zu verarbeiten – er ist ein ganz ein Kluger.

Erscheinungsbild
Der Cairn Terrier ist ein kleiner, kräftiger Hund mit kurzen Beinen. Er hat einen flachen Kopf, einen ausgeprägten Stop (ein Stop ist der Übergang von der Nasenwurzel zur Schädelkalotte), eine kräftige Schnauze und eine schwarze Nase.

Die Augen sind weit auseinander, haselnussbraun und mit buschigen Augenbrauen bedeckt. Die Ohren sind klein, dreieckig, leicht schräg gestellt, spitz und aufrecht. Der Schwanz ist kurz und spitz zulaufend, mit Haar bedeckt und wird fast aufrecht in der Höhe getragen.

Das Fell ist doppelschichtig, mit einer weichen und flauschigen Unterschicht und einer Außenschicht aus dickem, rauem, nicht zu kurzem, glattem Haar. Das Fell kann jede Farbe außer Weiß haben und weist an den Ohren, der Schnauze und der Rutenspitze dunklere Schattierungen auf.

Persönlichkeit
Der Cairn Terrier ist ein lebhafter, sehr fröhlicher, verspielter, aufmerksamer, mutiger, intelligenter und wachsamer Hund. Er ist anhänglich und seinen Herrchen und/oder Frauchen treu ergeben. Er ist liebevoll und tolerant gegenüber Kindern und nicht aggressiv gegenüber Fremden. Er verträgt sich gut mit anderen Haustieren, sogar mit anderen Hunden, mit einigen Ausnahmen.

Hundetraining
Dieser Hund ist relativ leicht zu erziehen, da er intelligent ist, gerne lernt und fleißig ist. Er braucht ein strenges, festes und konsequentes Training, das mit sanfter und ruhiger Stimme durchgeführt wird. Man sollte ihm auf keinen Fall die Führung überlassen.

Er sollte von klein auf mit anderen Haustieren und anderen Hunden sozialisiert werden. Er liebt Bewegung und Auslauf im Freien. Es ist ungemein wichtig, dass er frühzeitig lernt, für seine Herrchen oder Frauchen abrufbar zu sein, denn sein ausgeprägter Jagdinstinkt wird ihn dazu animieren, ausgedehnte Ausflüge zu machen, d.h. wegzulaufen.

Gordon Setter, der Adelige

Gordon Setter Britische Hunderasse
Der Gordon Setter, ein adeliger Vorstehhund. (Foto: CaptureLight / depositphotos.com)
Alexander Gordon, der 4. in der Reihe der Dukes of Gordon und seine Vorfahren, leisteten einen wichtigen Beitrag zur Entstehung des Gordon Setters, von diesem britischen Adelstitel stammt auch der heutige Name des Hundes: Der Kennel Club nannte die Rasse im Jahr 1924 „Gordon Setter“. Davor waren diese Hunde schlicht als schwarz-lohfarbene Setter bekannt, britische Vorstehhunde – wie ordinär!

Erscheinungsbild
Ein mittelgroßer bis großer Hund, kräftig, robust, aber elegant. Er hat einen kräftigen Kopf, einen leicht gerundeten Schädel, einen ausgeprägten Stop, eine lange und rechteckige Schnauze, mit einer breiten und schwarzen Nase.

Die Augen sind eiförmig, mittelgroß, dunkelhaselnussbraun. Die Ohren sind tief angesetzt, mittelgroß, rundlich und schlapp. Der Schwanz ist eher kurz, konisch, gerade oder leicht gebogen, waagerecht oder unterhalb der Rückenlinie getragen. Das Fell hat glattes oder leicht gewelltes Haar, mittellang, seidig, schwarz mit kastanienfarbenen Flecken. Das Fell ist dicht und bildet Fransen an den Ohren, am Bauch, an der Brust, am Hals und an der Hinterseite der Beine.

Persönlichkeit
Er ist ein intelligenter, fleißiger, begeisterungsfähiger, anhänglicher, geselliger, sanfter und unabhängiger Hund. Er ist gehorsam und seinem Herrn treu ergeben, liebevoll und sanft zu Kindern, vorsichtig gegenüber Fremden. Wenn er von klein auf mit anderen Hunden und anderen Tieren sozialisiert wird, ist er der perfekte Gesellschaftshund, wenn er erwachsen wird.

Hundetraining
Wenn man seine unabhängige Seite in Betracht zieht, muss die Erziehung dieses Hundes fest, konsequent, ausgewogen, aber nicht streng sein und mit sanfter, liebevoller Stimme erfolgen.

Besonderheit: Der Hund wird für die Vogeljagd, insbesondere auf Waldschnepfen, und als Wachhund für das Haus eingesetzt. Er ist ein angenehmer Begleiter.

Sonstiges: Die Antwort auf die Frage beim Kreuzworträtseln, das nach einer schottischen bzw. britischen Hunderasse mit 12 Buchstaben fragt, lautet: Gordonsetter.

Skye Terrier, ein Malteser unter den Schotten

Britische Rasse Skye Terrier
Skye Terrier: Mehr lang als hoch. (Foto: slowmotiongli / depositphotos.com)
Der Hund und sein Name stammen von der Insel Skye, der größten Insel der Inneren Hebriden nahe der schottischen Küste.

Der Legende nach erlitt ein spanisches Schiff in der Nähe der Insel Schiffbruch, und der einzige Überlebende war ein Malteser, der an die Küste gelangte und von den Einheimischen aufgenommen und aufgezogen wurde. Nach mehreren Kreuzungen mit dem Scottish Terrier und dem Dandie Dinmont Terrier entstand das, was wir heuete als Skye Terrier kennen.

Erscheinungsbild
Er ist ein kleiner, kurzer Hund mit einem Körper, der doppelt so lang ist wie seine Höhe, aber kräftig. Der Kopf ist proportional zum Körper, kräftig, mit einer schwarzen Nase und mit einer seidigen Stirnlocke bedeckt, die über die Augen fällt.

Diese sind klein, rund und haselnussbraun. Die Ohren sind spitz, in der Regel aufrecht und mit dichtem und langem Haar bedeckt (sie können Hängeohren haben). Der Schwanz ist kurz kupiert und wird gerade getragen. Das Fell ist doppellagig mit einer flauschigen, weichen, dicken Unterschicht und einer Außenschicht mit langem, geradem, glattem, seidigem, glänzendem, dichtem Haar, das auf beide Seiten des Körpers fällt. Es kann schwarz, grau, braun, gelblich, cremefarben sein, mit dunkler Schnauze, Ohren und Rutenspitze.

Persönlichkeit
Der Skye Terrier ist ein mutiger und aktiver Hund im Freien, aber ruhig im Haus, intelligent und ernst. Er ist loyal gegenüber der Familie und besonders an eine Person gebunden. Er akzeptiert Kinder, besonders wenn sie ihn nicht ärgern. Wenn er von klein auf sozialisiert wurde, hat er keine Probleme mit anderen Tieren und mit anderen Hunden, wenn er erwachsen ist, obwohl einige Exemplare manchmal eine dominante Haltung gegenüber anderen Hunden einnehmen. Fremden gegenüber ist er im Allgemeinen zurückhaltend.

Hundetraining
Das Training muss konsequent, fair, ausgewogen und streng sein, ohne Grausamkeit und Härte, – dem Hund kann dabei sogar etwas Eigeninitiative zugestanden werden. Skye Terrier mögen lange Spaziergänge in abwechslungsreicher Landschaft.

Sonstiges: Zu Ehren eines Skye Terriers haben sie in Edinburgh eine Statue aufgestellt. Sie gilt dem Skye Terrier Namens Greyfriars Bobby. Einer Sage nach, hat Bobby 14 Jahre lang das Grab seines Herrchens bewacht, bis er selbst 1872 starb. Eine wahrhaft treue Seele.

Shetland Sheepdog, auch Sheltie genannt

Sheltie Britische Hunderassen
Shelties sehen aus wie eine kleine Ausgabe eines Langhaarcollies, allerdings haben sie ganz andere Eigenschaften. (Foto: Cornfield / depositphotos.com)
Der Sheltie stammt von den Shetlandinseln im Nordwesten Schottlands, wo er aus der Kreuzung zwischen dem schottischen Border Collie und den von Walfängern aus Grönland mitgebrachten Hunden hervorgegangen ist. Weitere spätere Kreuzungen mit den Spitzhunden führten zur relativ kleinen Größe dieser Hunde. Obwohl das Fell dem des Collies ähnelt, so dass er wie eine Miniatur-Ausgabe eines solchen aussieht, hat er nicht dessen Eigenschaften.

Erscheinungsbild

Der Shetland Sheepdog ist ein kleiner bis mittelgroßer Hund mit einem etwas länglichen und muskulösen Körper. Der Kopf ist schmal, wohlgeformt, der Schädel ist gleich lang wie die Schnauze und die Nase ist schwarz.

Die Augen sind mittelgroß, schräg gestellt, mandelförmig und dunkelbraun oder blau bei den Hunden mit grauem Fell. Die Ohren sind klein, hoch angesetzt und nach vorne gefaltet.

Die Rute ist lang, dicht behaart, niedrig getragen und mit einer gebogenen Spitze. Das Fell ist doppellagig mit einer dicken, rauen, langen Außenschicht, die eine Mähne und einen Kragen an der Brust bildet, und einer flauschigen, weichen Unterschicht, die eng am Körper anliegt.

Die Farben des Fells sind in der Regel eine Kombination aus einer Vielzahl verschiedener Farben: intensiv schwarz, rötlich und grau, graublau mit weißen Flecken oder cremefarben an der Brust, den Pfoten und der Schwanzspitze (jedoch nicht mehr als 50 %).

Persönlichkeit

Melde gehorsamst: Der Sheltie ist ein intelligenter, fröhlicher, niedlicher, fleißiger und besonders gehorsamer Hund. Er ist seinem Herrchen treu ergeben, anhänglich und verspielt mit allen im Haus, auch mit anderen Haustieren. Mit Kindern hat er kein Problem, aber er mag es nicht, von ihnen belästigt zu werden. Bei Fremden ist er vorsichtig und zurückhaltend.

Die Rasse wurde als Schäferhund gezüchtet, jedoch ist der Shetland Sheepdog auch ein guter Wachhund für Haus und Hof, der auch als Begleithund geeignet ist.

Hundetraining
Der Shetland Sheepdog ist ein gelehriger, leicht zu trainierender Hund – sein Lernwille ist stärker ausgeprägt als bei anderen Rassen. Sein Eifer und Bewegungsdrang macht ihn für viele Hundesportarten geeignet.

Sonstiges: Die Antwort auf die Frage beim Kreuzworträtsel, das nach einer schottischen bzw. britischen Hunderasse mit 7 Buchstaben fragt, lautet: Sheltie.

Deerhound, die älteste Rasse unter Großbritaniens Hunden

Scottish Deerhound britische Hunderasse
Scottish Deerhound, die vielleicht älteste britische Hunderasse überhaupt.
(Foto: slowmotiongli / depositphotos.com)
Der Scottish Deerhound ist vielleicht die älteste britische Hunderasse überhaupt. Die Silhouetten dieser Hunde sind in Steine in Schottland gemeißelt, die 2000 Jahre und älter sind. Wir alle würden die charakteristische Silhouette dieses Windhundes wiedererkennen, ohne Experte zu sein. – Er wurd eund wird für die Jagd auf große Wildtiere (Hirsche, Antilopen) und als Begleithund eingesetzt.

Erscheinungsbild
Der Deerhound ist ein großer, kräftiger Hund mit einem breiten Kopf, breit und flach zwischen den Ohren, mit kegelförmiger Schnauze, die mit einem Bart verziert ist. Seine Nase ist schwarz.

Die Augen sind mittelgroß, dunkel oder haselnussbraun. Die Ohren sind hoch angesetzt, klein, weich und in Ruhestellung leicht nach hinten geklappt, in der Bewegung aufgerichtet. Er hat einen langen und kräftigen Hals. Die Rute ist lang, berührt fast den Boden und wird in Ruhestellung niedrig und in der Bewegung hoch gehalten.

Das Fell ist mittellang, rau und drahtig, an Bauch, Brust und Kopf etwas länger. Die häufigste Farbe ist dunkelblau, grau, aber es kann auch gelb, hellgrau, rot, braun oder rot gemischt mit weiß und schwarz sein. Diese Rasse kann auch weiße Flecken auf der Brust und an den Pfoten haben.

Persönlichkeit
Er ist ein intelligenter, mutiger, sanftmütiger, ausgeglichener Hund, der selten bellt. Er ist anhänglich, seinem Herrchen treu ergeben, sanft zu Kindern, leicht wachsam gegenüber Fremden. Er hat einen ausgeprägten Jagdinstinkt, der zu Problemen mit anderen Tieren führen kann.

Hundetraining
Um gute Ergebnisse beim Training zu erzielen, sollte es konsequent, sanft und freundlich sein.

Dandie Dinmont Terrier – OMG, wie niedlich!

Dandie Dinmont Terrier britische Hunderasse
Können diese Augen lügen? Dandie Dinmont Terrier sind bekannt für ihr niedliches Gesicht.
(Foto: lifeonwhite / depositphotos.com)
Der Dandie Dinmont Terrier – eine alte schottische Rasse, die 1700 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und dank Walter Scott bekannt wurde, dessen Hauptheld im Roman Guy Mannering, Dandie Dinmont, von sechs solcher Hunden begleitet wurde. Man nimmt an, dass die niedlcieh Rasse aus einer Kreuzung zwischen einheimischen Terriern und Dackeln abstammt.

Erscheinungsbild
Oh, wie niedlich, oh wie süß! Wie oft wohl hört ein Dandie Dinmont Terrier-Besitzer diese Ausrufe bei seinen täglichen Gassi-Runden.

Der kleine Hund mit einem länglichen, kräftigen und drahtigem Körper. Der Kopf ist groß, breit, konisch zur Nase hin, mit einem ausgeprägten Stop und einer Schnauze, die etwas länger als der Schädel ist. Die Augen sind groß, rund, auseinanderstehend und dunkelbraun. – Oh, wie niedlich, oh wie süß!

Die Ohren sind lang, tief angesetzt, hängend, mit längeren Haaren an den Spitzen und in der gleichen Farbe wie die Kopfbehaarung. Der gesamte Kopf und die Schnauze sind mit langen Haaren bedeckt.

Der Schwanz hat die Form eines mittelgroßen Krummsäbels, der bei Habacht hoch und in der Ruhestellung niedrig gehalten wird. Das Fell ist doppellagig mit einer flauschigen und weichen Unterschicht und einer Oberschicht mit rauerem Haar auf dem Rücken und weicherem auf der unteren Seite des Körpers. Seine Farben können „Pfeffer“ (von schwarz bis silber-hellgrau) und „Senf“ (rötlich-braun bis blass-beige) sein.

Persönlichkeit
Er ist ein mutiger, kühner, fröhlicher, aber ruhiger, ausgeglichener, wachsamer und sensibler Hund. Er ist liebevoll und loyal gegenüber seinem Herrchen und seiner Familie, Fremden gegenüber ist er zurückhaltend. Er ist liebevoll und fröhlich mit Kindern, er akzeptiert andere Tiere und andere Hunde, wenn er von klein entsprechend auf sozialisiert wurde.

Hundetraining
Der Dandie Dinmont Terrier ist ein leicht zu erziehender Hund, aber eine Spur zu stur. Daher muss die Ausbildung bestimmt und konsequent sein, ohne zu streng oder gar grob zu sein.

Sonstiges: Der Dandie Dinmont ist ein fleißger Jäger von Kleintieren wie z. B. Kaninchen. Abgesehen davon ist er ein guter Begleithund und niedlich dazu.

West Highland White Terrier, der Werbestarb der 90er

Westie Britische Hunderasse Cesar Werbung
Kommt er Ihnen bekannt vor? – In den 1990er-Jahren wurde der West Highland White Terrier in Deutschland zum Modehund, bedingt durch die Werbung für ein Hundefutter.
(Foto: oov / depositphotos.com)
Apropos niedlich! Der West Highland White Terrier steht ebenso am oberen ende der Niedlichkeitsskala wie seine Terrier-Kollege Dandie Dinmont.

Diese Hunderasse wurde von Colonel Malcolm, dem 16. Gutsherren von Poltalloch, und auf dem Gut Roseneath des Herzogs von Argyll gezüchtet. Daher nennt man die Rasse nicht nur Weißer Hochlandterrier oder „Westie“, sondern auch Poltalloch Terrier oder Roseneath Terrier.

Das Tier wurde mit dem Ziel gezüchtet, einen weißen Jagdhund zu erhalten, der aufgrund seiner Farbe nicht für einen Fuchs gehalten werden kann. Er ähnelt dem Cairn Terrier, wobei der Hauptunterschied in der Farbe des Fells besteht.

Erscheinungsbild

Der Weiße Hochlandterrier ist ein kleiner, wohlgeformter, kräftiger Hund, der eher hoch als lang ist.

Der Kopf ist breit im Vergleich zu seiner Länge, er hat einen ausgeprägten Stop, ist mit weichem Fell bedeckt und hat eine große, schwarze Nase. Die Augen sind mittelgroß, rund, dunkel und haben dichte Augenbrauen.

Die Ohren sind klein, spitz und aufrecht. Der Schwanz ist kurz, bis zu 12-15 cm lang, spitz zulaufend und wird gerade, senkrecht getragen. Das Fell ist doppellagig mit einer äußeren Schicht aus rauem, glattem, langem (etwa 5 cm) Haar. Das Fell im Gesicht sieht zottelig aus und der Fang verleiht dem Kopf ein großes, rundes Aussehen. Das Fell ist reines Weiß.

Persönlichkeit
Es ist ein intelligenter, mutiger, neugieriger, selbstbewusster, tapferer, lebhafter, verspielter, aufmerksamer Hund, der auch stur und unabhängig sein kann. Er ist loyal an die Familie gebunden.

Der Westie ist misstrauisch gegenüber Fremden, aber ein guter Spielpartner für Kinder. Im Allgemeinen kommt er gut mit anderen Hunden und anderen Haustieren aus, aber nur, wenn er von klein auf sozialisiert wurde, sonst kann er anderen Hunden gegenüber dominant sein und kleine Tiere aus dem Haushalt (Katzen) können als Beute angesehen werden und werden dann gejagt.

Hundetraining
Der West Highland White Terrier ist ein verspielter Hund, der etwas eigensinnig ist – man ihm auf keinen Fall alles durchgehen lassen. Die Erziehung muss bestimmt, konsequent und ausgewogen sein, ohne hart oder streng zu sein. Er liebt es, mit dem Ball zu spielen, zu rennen und zu graben, – er ist ein ganz ein Aktiver.

Sonstiges: Früher wurde der Westie zur Jagd auf Kaninchen, Füchse oder als Wachhund für Haus und Hof eingesetzt, heute dient er eher als niedlich-friedlicher Begleiter.

In den 1990er-Jahren in Deutschland wurde der West Highland White Terrier zum Modehund, bedingt durch die Werbung für ein Hundefutter.

Unser QUIZ zum Thema SCHOTTLAND

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