Rüstungskonzern Kongsberg Gruppen

Riesiger Rüstungsdeal: Norwegen liefert hochmoderne JSM-Raketen an US-Luftwaffe

Rakete Norwegen USA
Norwegen liefert Präzisions-Raketen im großen Stil an das US-Militär. (Bild: Kongsberg)

Der norwegische Rüstungskonzern Kongsberg Gruppen hat einen bedeutenden Folgeauftrag der US-Luftwaffe für die Lieferung weiterer Joint Strike Missiles (JSM) erhalten. Die Vereinbarung umfasst ein Volumen von rund 100 Millionen US-Dollar.

Die technologische Zusammenarbeit zwischen Norwegen und den Vereinigten Staaten wird durch diesen neuen Vertrag maßgeblich gefestigt. Laut offiziellen Angaben des Unternehmens sollen die Lieferungen der hochmodernen Waffensysteme bis Ende Juni 2030 vollständig abgeschlossen sein.

Die Joint Strike Missile stellt eine technologische Neuerung der fünften Generation dar, die speziell für den Einsatz an modernen Kampfflugzeugen entwickelt wurde. Durch die kompakte Bauweise kann das System intern in der F-35 transportiert werden, wodurch die wichtigen Stealth-Eigenschaften des Flugzeugs vollständig erhalten bleiben.

Globale Nachfrage nach norwegischer Präzisionstechnik

Neben den Vereinigten Staaten setzen bereits zahlreiche andere Nationen auf die Präzision und Zuverlässigkeit der norwegischen Raketentechnik. Zu den Käufern gehören unter anderem Australien, Kanada, Deutschland, Japan und natürlich das Ursprungsland Norwegen selbst.

Wie berichtet wird, unterstreicht dieser Abschluss die starke Marktposition von Kongsberg im Bereich der Verteidigungstechnologie. Das Unternehmen beschäftigt aktuell mehr als 7.500 Mitarbeiter in rund 20 Ländern weltweit und sichert damit kritische Infrastrukturen ab.

Wirtschaftlicher Erfolg und staatliche Beteiligung

Der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns spiegelt sich auch in den jüngsten Quartalszahlen wider, die ein deutliches Umsatzwachstum aufzeigen. Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 31 Prozent auf über 10 Milliarden norwegische Kronen.

Die norwegische Regierung hält als Hauptaktionär rund 50,01 Prozent der Anteile an der an der Osloer Börse notierten Kongsberg Gruppen. Diese enge Verbindung zwischen Staat und Industrie garantiert eine langfristige Stabilität bei der Entwicklung neuer Verteidigungslösungen für den internationalen Markt.

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