„England World Cup Winner 2026“
Wade der Nation: Engländer muss WM-Pokal-Tattoo nach Niederlage ändern – mit Humor

Ein glühender Anhänger der englischen Nationalmannschaft, der so fest an einen Sieg bei der Weltmeisterschaft glaubte, dass er sich bereits vorab ein großflächiges Siegertattoo stechen ließ, muss nun auf das bittere Aus reagieren. Nach der Halbfinalniederlage der „Three Lions“ gegen Argentinien plant der Mann aus Wigan nun, das dauerhafte Kunstwerk auf seiner Wade um einen humorvollen Zusatz zu erweitern.
Der 36-jährige Sean Carrington war nach dem Sieg Englands gegen die Demokratische Republik Kongo absolut sicher, dass der Titel dieses Jahr nach Hause kommen würde. Er investierte umgerechnet etwa 650 Euro in ein rund 30 Zentimeter großes Tattoo, das den WM-Pokal und den Schriftzug „England World Cup Winner 2026“ zeigt.
Die Euphorie schlug jedoch in blanke Enttäuschung um, als England am Mittwochabend im Halbfinale gegen Argentinien ausschied. Trotz einer Führung durch Anthony Gordon in der 55. Minute gaben die Engländer das Spiel in der Schlussphase noch aus der Hand. Messi war mal wieder Messi.
Humor als Bewältigungsstrategie
Trotz der sportlichen Niederlage und des nun faktisch falschen Tattoos erklärt der Dachdecker aus Wigan, dass er die Entscheidung nicht bereue. Er überlegt nun ernsthaft, den Schriftzug „war nur ein Scherz“ unter das Motiv setzen zu lassen.
Ursprünglich hatte der Fan sogar geplant, sich den Slogan „It’s Coming Home“ quer über die Brust tätowieren zu lassen. Mitarbeiter des Holy Trinity Tattoo Studios in Standish konnten ihn jedoch von diesem noch extremeren Vorhaben abbringen.
Wie die BBC berichtet, hatte das Studio Carrington ausdrücklich gewarnt, dass die Tinte permanent sei und nicht einfach abgewaschen werden könne. Der 36-Jährige blieb jedoch hartnäckig und vertraute fest auf den Erfolg seiner Mannschaft.
Ein viraler Internet-Hit
Das Bild des Tattoos verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in den sozialen Netzwerken und machte den Briten unfreiwillig berühmt. Carrington selbst beschreibt sich als impulsiven Menschen und „Spaßvogel“, der bereits acht weitere Tätowierungen besitzt.
„Die Atmosphäre war bis zum Ende wahnsinnig, aber dann haben wir es verschenkt“, kommentierte er die Stimmung beim Public Viewing in Manchester. Er gab zu, am Morgen nach der Niederlage körperlich und emotional zu mitgenommen gewesen zu sein, um zur Arbeit zu gehen.
https://www.nordisch.info/laenderwissen/wie-gut-kennen-sie-england/
