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US-Marines zum arktischen Wintertraining in Norwegen eingetroffen

Über 1.000 Marineinfanteristen sind im nordnorwegischen Setermoen eingetroffen, um ein Training in arktischer Kriegsführung abzuhalten.

Militär Training Norwegen
Marinesoldaten der Marine Rotational Force-Europe 21.1, Marine Forces Europe and Africa, marschieren während eines Combatschuss-Trainings bei kaltem Wetter.
(Foto: Cpl. William Chockey, U.S. Marine Corps)
Die Marines sind Teil einer Rotationstruppe, die zusammen mit dem norwegischen Militär und anderen NATO-Verbündeten kooperieren wird. Das Ganze ist von langer Hand geplant, nichts Außergewöhnliches also.

„Wir wollen die Möglichkeit nutzen, unsere historische Beziehung zur norwegischen Armee zu stärken.

Uns in Fragen der arktischen Kriegsführung zu verbessern, ist für die Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte von unschätzbarem Wert“, sagte der befehlshabende US-Oberstleutnant Ryan Gordinier zu der Mission.

US-Marines sind seit dem Kalten Krieg regelmäßig in Norwegen präsent – mit Mann und Munition, wie das Fachmagazin Stars and Stripes berichtet. Zudem ist die militärische US-Präsenz in Norwegen vor drei Jahren nochmals ausgeweitet worden.

Seither gibt es ein Rotationsprinzip, das dazu führt, dass US-Korps ein ganzes Jahr in Norwegen bleiben. Dies dürfte (auch) auf den Umstand zurückzuführen sein, dass die strategische Bedeutung der arktischen Region zuletzt deutlich gestiegen ist.

Denn wo sich infolge steigender Temperaturen neue Wirtschafswege ankündigen und besserer Zugang zu Bodenschätzen, da kann bekanntlich auch ein bisschen Militärpräsenz nicht schaden. Es heißt übrigens, Russland und China sehen das ähnlich.

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sh

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