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Mit Zement kontaminiertes Wasser im Oslofjord

Kurzfristiges Badeverbot an mehreren Badestellen in Oslo

Wegen verschmutzter Abwässer rät die Stadtverwaltung vom Baden in Bestumkilen, Bygdøy sjøbad, Hydrostranda und Sollerudstranda ab. Das meldet der öffentlich-rechtliche Sender in Norwegen, NRK.

Badestelle Oslo
Badestelle in Oslo. (Symbolbild: Eric Stein-Beldring)
„Es gab einen unvorhergesehenen Zwischenfall im Abwasserleitungssystem, der dazu führte, dass ungeklärte Abwässer in die Bucht von Bestumkilen gelangten.“

Simen Strand Jørgensen von der Pressestelle der Osloer Wasser- und Abwasserbehörde erklärte, laut NRK, dass Estrich, also Zement, ins Abwasser gelangt sei. Das so belastete Abwasser fließt in den Oslofjord.

„Zement gehört nicht die Toilette runtergespült“, sagt Jørgensen.

Es wurden Schilder aufgestellt, die vor dem Schwimmen warnen.

Die Empfehlung, nicht zu schwimmen, wurde in Absprache mit den Gesundheitsbehörden der Stadt Oslo ausgesprochen.

Die Wasser- und Abwasserbehörde wird im Laufe der Woche Wasserproben untersuchen.

Bestumkilen im Oslofjord

Der Oslofjord verfügt über viele Badestellen in der norwegischen Hauptstadt. Darunter die Bucht Bestumkilen im Lysakerfjord, der seinerseits ein Ausläufer des Oslofjords ist.

Mit einer Ausdehnung von 118 Kilometern Luftlinie in Nord-Süd-Richtung gehört der Oslofjord zu den größten Fjorden Norwegens. Er bildet quasi die schiffbare Einfahrt zur Hauptstadt des Landes. Der Fjord gehört zum Skagerrak und damit zur Nordsee.

Unser Geographie-Quiz: Norwegen und seine Landschaft

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