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Kirchenratsbeschluss

Die norwegische Kirche will aus dem Öl-Geschäft aussteigen

Die norwegische Kirche hat beschlossen, ihre Investitionen in der fossilen Energie zurückzufahren, berichtet die Zeitung Vårt Land. Ziel ist es, dass das Anlageportfolio der Kirche bis 2024 vollständig frei von fossilen Brennstoffen ist.

Stabkirche Borgund
Regenbogen über der Stabkirche Borgund, Lærdal in der Provinz Vestland.
(Symbolbild: Stephen Roth)
Auf der Sitzung des Kirchenrates am Freitag wurde beschlossen, dass die Kirche mit einem schrittweisen Ausstieg beginnen wird. Ziel ist es, bis 2023, spätestens aber bis zum Ende des darauffolgenden Jahres fossilfrei zu sein, berichtet Vårt Land.

Gleichzeitig schreibt die norwegische Kirche, dass Ausnahmen für Unternehmen gemacht werden können, die sich in einer „Übergangsphase zu erneuerbaren Energien befinden und sich tatsächlich in die richtige Richtung bewegen“.

Laut Vårt Land hat die norwegische Kirche im Jahr 2021 3 Millionen NOK (320.000 Euro) in fossile Energien investiert, wie Fondsinvestitionen aus diesem Jahr zeigen.

Das Geld wurde in Fonds mit Aktien von Aker BP, Equinor, Subsea 7, Aker und Northern Rig Holding investiert.

Insgesamt hat die Kirche von Norwegen 264 Millionen NOK (28 Mio. Euro) in verschiedene Fonds investiert.

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