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Nominierung

Norwegischer Abgeordneter schlägt Black Lives Matter für Friedensnobelpreis vor

Der norwegische Abgeordnete Petter Eide hat die Black Lives Matter für den Friedensnobelpreis nominiert und sagt, die Bewegung habe „andere Länder, nicht nur die USA, gezwungen, sich dem Rassismus in ihrer eigenen Gesellschaft zu stellen.“

Black Lives Matter
Protect Black Women Rally in Minnesota, Oktober 2020. (Foto: Fibonacci Blue, CC BY 2.0)
„Ich finde, dass eine der wichtigsten Herausforderungen, die wir in Amerika, aber auch in Europa und Asien gesehen haben, die Art von zunehmenden Konflikten ist, die auf Ungleichheit basieren“, sagte Eide in seinen Nominierungsunterlagen, laut The Guardian.

„Black Lives Matter ist zu einer sehr wichtigen weltweiten Bewegung geworden, die gegen Rassenungerechtigkeit kämpft. Sie haben eine enorme Leistung bei der Schärfung des Bewusstseins über Rassenungerechtigkeit weltweit gehabt,“ fügte er hinzu.

Die 2013 in den USA gegründete „Black Lives Matter“-Bewegung bekam im Mai 2020 nach dem Tod von George Floyd großen aufwind. Ein weißer Polizist hatte sich acht Minuten lang auf Floyds Hals gekniet und Floyds Bitten ignoriert, dass er nicht atmen konnte.

Der Vorfall löste Proteste in den Vereinigten Staaten aus, die sich über die ganze Welt ausbreiteten.

„Diese Bewegung ist zu einer der stärksten globalen Bewegungen geworden, die sich mit Rassenungerechtigkeit auseinandersetzt“, sagte Petter Eide gegenüber AFP.

„Sie hat sich auf viele Länder ausgebreitet und ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig es ist, rassistische Ungerechtigkeit zu bekämpfen“, sagte er.

Zehntausende von Menschen, darunter Abgeordnete und Minister aus allen Ländern, ehemalige Nobelpreisträger und angesehene Akademiker, können Kandidaten für die verschiedenen Nobelpreise vorschlagen. Die Frist endete vergangenen Sonntag.

Die Nobelpreise werden Anfang Oktober bekannt gegeben.

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ap

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