Facebooktwitterpinterestrssinstagram

Parlamentswahl in Litauen

Litauische Christdemokraten gewinnen Parlamentswahlen

Litauen hat gewählt: Die bisherige Oppositionspartei „Litauische Christdemokraten“ konnte bei den Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag einen Sieg für sich verbuchen.

Ingrida Šimonytė
Ingrida Šimonytė, Litauens Premierministerin in spe. (Foto: Rokasdarulis)
Die konservative Partei sicherte sich 50 Parlamentssitze und hat dem Vernehmen nach bereits damit begonnen, eine Mitte-Rechts-Koalition mit der „Liberalen Bewegung“ und der „Freiheitlichen Partei“ zu schmieden.

Die drei Parteien kämen zusammen auf ausreichende 74 Mandate im neuen Seimas, dem Parlament Litauens.

Neue Premierministerin des Landes dürfte damit Ingrida Simonyte werden. Litauens Präsident Gitanas Nauseda gratulierte ihr und den Litauischen Christdemokraten zum Wahlsieg.

„Ich beglückwünsche die Litauischen Christdemokraten und die für das Ministerpräsidentenamt vorgeschlagene Ingrida Simonyte zu einem unzweifelhaften Wahlsieg“, teilte der Präsident nach einem Treffen mit den Spitzen der ins Parlament gewählten Parteien mit.

Zugleich verwies Nauseda laut einem Bericht der „Baltic Times“ auf die noch notwendigen Schritte hin zur Regierungsbildung und zur Vergabe der Ministerressorts.

Er erwarte „konstruktive Arbeit“, ließ das Staatsoberhaupt die Parteispitzen wissen. Und unterstrich dabei, wie wichtig für ihn neben der Führung des Verteidigungs- und des Außenministeriums gerade die Leitung des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Sport seien.

„Litauens Zukunft“, so Nauseda mahnend, hänge wesentlich „von der Arbeit dieser Ressorts“ ab.

Nauseda machte keinen Hehl aus seinem Wunsch, dass auch die Erwartungen derjenigen Wählergruppen im Regierungsprogramm Berücksichtigung finden sollten, die sich am Wochenende gegen das konservative Lager entschieden hatten.

sh

Facebooktwitterredditpinterestmail
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen