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Russische Modelle gehen in Rente

Litauen kauft 4 US-amerikanische Kampfhubschrauber

Wie das litauische Verteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt hat, will es noch diese Woche einen Kaufvertrag über 4 Kampfhubschrauber vom Typ Black Hawk unterzeichnen.

Black Hawk-Hubschrauber Litauen
UH-60L Black Hawk-Hubschrauber im Tiefflug über Irak. (Foto: Staff Sgt. Suzanne M. Jenkins)
Der Kontrakt wird verteilt auf die kommenden fünf Jahre über 180 Millionen Euro in die US-amerikanische Staatskasse spülen. Weitere 30 Millionen Euro will die US-Regierung als finanzielle Unterstützung beisteuern.

„Litauens Streitkräfte werden vier Black Hawk-Hubschrauber mit Zusatzausrüstung, Ersatzteilen und einem Schulungs- sowie Reparaturpaket einkaufen“, teilte das Ministerium in einer Stellungnahme mit.

Nötig ist der Schritt, weil die sowjetische Hubschrauberflotte des Landes allmählich in die Jahre kommt. Und zwar mit allem, was das litauische Militär nicht gebrauchen kann: teure Wartung, Störanfälligkeit, komplizierte Ersatzteilbeschaffung aus Russland.

„Unsere Streitkräfte sind dabei, sich vom letzten sowjetischen Relikt zu lösen und sich einer westlichen Hubschrauberplattform zuzuwenden“, sagte Litauens Verteidigungsminister Raimundas Karoblis zu dem anstehenden Rüstungsdeal.

Damit starte zugleich eine völlig neue Phase für die litauischen Luftstreitkräfte, so Karoblis weiter, – im „Gleichschritt mit den Streitkräften der USA und anderer NATO-Partner.“

Laut „The Baltic Times“ könnte die erste Hubschrauberlieferung aus den Vereinigten Staaten jedoch erst Ende 2024 erfolgen. Die russischen Modelle vom Typ Mi-8T werden also noch ein wenig halten müssen.

sh

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