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Baltische Bubble geplatzt

Lettland zählte 2021 rund 40 % weniger Touristen als 2020

Im Jahr 2021 waren in Lettland rund 1,9 Millionen ausländische Besucher zu Gast. Das entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von fast 40 Prozent, teilte das lettische Statistikamt in einer Pressemeldung mit.

Touristen Besuche in Ķemeri
Besucher im Hochmoor des Ķemeri Nationalparks, westlich von Riga. (Foto: Den Kostiuk / depositphotos.com)
Die meisten Gäste kamen 2021 aus Litauen (569.000), Estland (371.000), Russland (245.000), Deutschland (91.000), dem Vereinigten Königreich (88.000) und der Ukraine (75.000).

Interessanterweise gingen im zurückliegenden Jahr vor allem die Besuche aus den baltischen Nachbarländern deutlich zurück – aus Litauen um 57,6 Prozent und aus Estland um 53,1 Prozent.

Als Grund dafür wird angegeben, dass die sogenannte Baltische Bubble, die im Corona-Jahr 2020 exklusiven Reiseverkehr innerhalb der drei betreffenden Länder ermöglichte, 2021 de facto zerbrach.

Denn: Durch die Impfmöglichkeiten und die streckenweise verbesserte Kontrolle über das Infektionsgeschehen gerieten wieder verstärkt andere Reiseziele in den Fokus.

Vor allem die Zahl der Tagestouristen ist in Lettland 2021 eingebrochen. Das Minus lag hier bei 43,2 Prozent, während der Wert bei den Übernachtungsgästen „nur“ um 24,9 Prozent sank.

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