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Tierquälerei für Kleidung

Lettland: wachsender Widerstand gegen Pelzfarmen

Eine Veröffentlichung der Animal Freedom Association über Pelzfarmen in Lettland schlägt derzeit hohe Wellen. Das von einem Aktivisten aufgezeichnete Film- und Fotomaterial zeigt, unter welch schlimmen Bedingungen die Tiere aufwachsen.

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Für die einen Objekt der Begierde, für andere ein Grund, an der Menschheit zu zweifeln: Die Luft für Pelzträger wird dünner. (Foto: G. Bolduc)
Laut einem Bericht des Baltic News Networks stehen dabei Vergiftungen durch kontaminiertes Futter, billigend in Kauf genommene Verhaltensstörungen und sogar Kannibalismus an der Tagesordnung des gezeigten Käfig-Alltags.

Schluss damit!, fordern keine 24 Stunden nach ihrer Freischaltung Tausende Unterzeichner einer Petition der Animal Freedom Association, die das lettische Parlament zum Verbot von Pelzfarmen aufruft.

„Die Veröffentlichung hat in der Gesellschaft großes Interesse geweckt. In weniger als einem Tag wurde in Lettland die Petition zum Verbot der Pelzzucht von über 5.000 Menschen unterzeichnet“, teilte eine Vertreterin von Animal Freedom mit.

In der Petition heißt es: „Im 21. Jahrhundert kann es nicht sein, dass Tiere gefoltert und getötet werden, um als dekorative Kleidungselemente zu enden.“

Die Gesellschaft erwarte von ihrer politischen Führung umgehende Entscheidungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Tieren, die derzeit keinen Schutz genießen.

Der Verein betont, dass es in der industriellen Pelzzucht praktisch unmöglich sei, das Wohlergehen von Tieren zu berücksichtigen. Lettische Studien weisen zudem darauf hin, dass fast 70 Prozent der Bevölkerung es für inakzeptabel halten, Tiere als reine Pelzlieferanten zu züchten.

sh

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