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Auch medizinische Schutzanzüge sollen optimiert werden

Lettische Wissenschaftler erfinden eine neue Art von Atemschutzmaske

Wissenschaftlern der Technischen Universität Riga (RTU) ist es gelungen, eine neuartige Schutzmaske zu entwickeln, die auch die Funktionen einer Atemschutzmaske erfüllt, berichtete das lettische Fernsehen gestern.

Unter der Leitung der Wissenschaftlerin Inga Dāboliņa vom Institut für Design-Technologie an der RTU werden bestehende und neue Schutzsysteme analysiert, um COVID-19 wirksamer bekämpfen zu können. Lettland ist es gelungen, eine Gesichtsmaske zu entwickeln, die auch als Atemschutzmaske dienen könnte, so dass sie den Träger bei der Begegnung mit einer infizierten Person viel besser schützen würde.

„Es wurde ein Designmodell für eine Gesichtsmaske erprobt, die auch als Atemschutzmaske dient. Sie ist so geformt, dass die ausgeatmete Luft nicht entweichen kann“, sagte Inga Dāboliņa gegenüber dem Fernsehsender LSM.

„Diese Atemschutzmaske ist nach der Meinung eines dänischen Labors die erste ihrer Art“, so Dāboliņa weiter.

Diese Maske ist ergonomisch geformt und passt sich dem Gesicht gut an, im Gegensatz zu Hygiene- und medizinischen Masken. Das Labor arbeitet derzeit daran, sicherzustellen, dass die Maske mit einem effizienten Filtermechanismus ausgestattet ist, und entwirft dazu neue Arten von Filtern, heißt es im Bericht von LSM.

Diese Masken sind waschbar und wiederverwendbar.

Es liegen noch keine Testergebnisse vor, aber die neuen Filtermaterialien sehen vielversprechend aus, so der Bericht. Zugleich untersucht das Labor auch die derzeit verfügbaren Schutzanzüge, die von Ärzten täglich getragen werden.

„Diese Menschen arbeiten bereits hart, aber wenn ihr persönlicher Schutz es noch schwieriger macht, dann muss etwas getan werden, um es ihnen zu erleichtern“, sagte Dāboliņa. Darüber hinaus zeigen die Studien, dass die bestehenden Schutzanzüge nicht so effektiv sind wie ursprünglich angenommen.

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„Die billigsten schützen überhaupt nicht, während es in den teuersten sehr schwer zu atmen ist. Ihre Handhabung ist schwierig“, erklärte die Wissenschaftlerin.

Die Forschung von Inga Dāboliņa soll im Dezember abgeschlossen werden.

ap

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