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„Wissen nicht, was als nächstes passiert“

Island: Seit Ende September bebte im Südwesten der Insel 10.000-mal die Erde

Schwärme von Erdbeben sind in Island nichts Ungewöhnliches, aber dieser hier hat dann doch Beachtung verdient – mindestens das.

Keilir Erdbeben Island
Der Berg Keilir zur Frühlingszeit. (Foto: Sigurdur Fjalar Jonsson)
Wie Mbl.is aktuell berichtet, gab es in der Nähe des Bergs Keilir im Südwesten der Atlantikinsel seit dem 27. September 2021 fast 10.000 Erschütterungen. Die allermeisten davon verliefen in niederschwelligen Messbereichen, dennoch hat die Fachwelt das Geschehen natürlich längst auf dem Schirm.

„Die Entwicklung setzt sich derzeit verlangsamt fort“, sagte eine Expertin für Naturgefahren beim isländischen Met Office in einem Pressestatement. „Wir können aber nicht vorhersagen, was als nächstes passiert“, schwebt allem Anschein nach eine Menge Unsicherheit über der Situation.

Von den Tausenden von Erschütterungen erreichten bis dato fast 20 eine Stärke von mehr als 3,0 auf der Richterskala. Sonntagabend beispielsweise eines mit 3,2. Das bislang stärkste Beben der Serie ereignete sich am 2. Oktober mit einer Stärke von 4,2.

Erst zu Beginn dieses Jahres hat es in Island einen enormen Schwarm von Erdbeben gegeben. Letztlich resultierte daraus im März der medial wie touristisch viel beachtete Ausbruch des Vulkans Fagradalsfjall auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten der Insel.

Live nachvollziehen lässt sich das seismische Geschehen auf Island über die Webseite verdur.is.

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sh

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