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Neuer Coup von Akira?

Island: Russische Hackergruppe im Visier nach Cyberangriff auf Universität von Island

Netzsicherheitsspezialisten der Universität von Island in Reykjavík arbeiten seit Freitagmorgen hart daran, das Digitalsystem der Hochschule wieder einwandfrei ans Laufen zu bringen und Dateien zu retten, die letzte Woche Ziel eines Cyberangriffs geworden sind.

Universität Island Reykjavik
Universität von Island in Reykjavík. 1911 gegründet. – Die Háskóli Íslands vermutet, dass die russische Hackergruppe Akira hinter dem Angriff steckt. (Foto: gemeinfrei)
In einer Erklärung der Hochschule wurde der Verdacht geäußert, die russische Hackergruppe Akira stecke vermutlich hinter dem Angriff. Deren illegales „Geschäftsmodell“: Bei einem Hack gestohlene oder unkenntlich gemachte Daten gibt es erst gegen Zahlung eines Lösegeldes zurück.

Einer der letzten bekannten Angriffe der Gruppe fand im Januar in Schweden statt, wo die Online-Dienste zahlreicher Regierungsbehörden gekapert wurden. Immerhin soll es den Angreifern bei der Uni in Reykjavík lediglich gelungen sein, an der Oberfläche und nicht im Detail zu fischen.

Nicht selten werden Passwörter doppelt und dreifach verwendet

Dennoch: Studierende und Lehrkräfte wurden gleichermaßen aufgerufen, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und beim Öffnen elektronischer Post vorsichtig zu sein. Schließlich werden Passwörter nicht selten doppelt und dreifach verwendet – ein klassisches Einfallstor für Cyberkriminelle.

Ferner machte die Personalabteilung laut Iceland Review keine Angaben zu den Arbeiten, die zur Wiederherstellung der Hochschulsysteme unternommen werden. Man behalte sich vor, die Studierenden über eventuelle Aktualisierungen zu informieren, hieß es dort.

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