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Komplett von Nord nach Süd

Island: Englischer Extremsportler läuft unfassbare 750 Kilometer in nur zehn Tagen

Der englische Extremsportler Glen Baddeley hat sich auf den Weg nach Island gemacht, um sich einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde zu sichern. Dafür lief und lief er zehn Tage lang. Und schaffte in dieser Zeit den Weg von ganz im Norden nach ganz im Süden der Insel.

Lauf durch Island extrem
Die Route, die Bladdely in Island von Norden nach Süden führte. (Screenshot: racetracker.no)
Für die etwa 750 Kilometer lange Strecke benötigte Baddeley (netto) exakt 10 Tage, 11 Stunden und 26 Minuten. Unfassbar. Der Ultra-Ultra-Marathon des 51-Jährigen aus Stoke-on-Trent startete in der kleinen Gemeinde Hraunhafnartangi und endete am 11. September in Dyrahólaey.

„Ich habe die Natur in ihrer extremsten Form erlebt. Das Wetter konnte innerhalb von Stunden komplett wechseln“, sagte Baddeleys anschließend im Interview mit der BBC. Er habe in den Tagen auf der Strecke alles erlebt, angefangen bei eisigen Temperaturen mit Regen und Hagel.

Aber dann auch Phasen, in denen ihn die „tief stehende Sonne innerhalb von Minuten fast verbrannt“ hätte. „Die Zeit in Island war wunderschön und brutal zugleich“, lautete das passende Resümee des erfahrenen Triathleten.

Offiziell ist der Rekord laut Mbl.is noch nicht, da Guinness das Ganze noch prüfen muss. Es heißt aber, Bladdeley sei davon überzeugt, auf der Strecke der Schnellste aller Zeiten gewesen zu sein. Jedenfalls der schnellste Einzelläufer.

Denn: Zuvor hatte sich bereits ein Läufer-Tandem an exakt derselben Strecke versucht und unterbot dabei Bladdeleys Zeit. Für den Engländer allerdings kein Grund, an der Rechtmäßigkeit seines eigenen Rekordversuchs zu zweifeln:

„Der Vorteil eines Läuferpaares ist, dass sie sich gegenseitig vor dem Wetter schützen und sich quasi hinter dem jeweils Stärkeren verstecken können“, teilte Baddeley in einem Interview mit. Nun liegt es an Guinness, die Sache fair zu bewerten. Man darf gespannt sein.

So oder so soll der Rekord für Bladdeley lediglich eine Seite der Medaille gewesen sein. Die andere war sein Wunsch, mit der Aktion Spendengelder für eine Wohltätigkeitsorganisation zu sammeln, die sich in Großbritannien für (gesundheitlich) benachteiligte Kinder einsetzt. Respekt, Mister Bladdeley.

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