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„War in bemitleidenswertem Zustand“

Island: Anfang der Woche gerettetes Robben-Baby erholt sich im Zoo von Reykjavík

Höchste Zeit für eine gute Nachricht: Im Hafen der isländischen Hauptstadt Reykjavík ist zu Beginn dieser Woche ein Robben-Baby gefunden worden, dem es schlechter kaum hätte gehen können.

Robbe gerettet Island
Das Robbenbaby erholt und entwickelt sich prächtig. (Quelle: DÝR)
„Das Baby war in einem absolut bemitleidenswerten Zustand. Es war erschöpft und hungrig. Und kam erst zu sich, als ich mich über es beugte“, teilte ein an der Rettung beteiligter Mitarbeiter der Tierbehörde von Reykjavík mit.

Seither lassen die Helfer nichts unversucht, um das Jungtier zu kräftigen. Behandelt wird es aktuell im Zoo von Reykjavík. Das Schöne: Das Robben-Baby soll sich laut RÚV derart „prächtig“ erholen, dass die Verantwortlichen bereits die Freilassung planen.

Einer der Pfleger zur Ursache für den schlechten Zustand des Tieres: „Höchstwahrscheinlich hat die Mutter aufgehört, es zu säugen und zu füttern. Der Anteil der jungen Robben, die auf diese Weise sterben, ist leider ziemlich hoch.“

Im Zoo von Reykjavík werden dem Jungtier nun lebenswichtige Vitamine verabreicht. Zudem gibt es in tierärztlicher Absprache vier- bis fünfmal am Tag einen Fischshake. „Danach werden wir dann versuchen, ihm einen ganzen Fisch zu geben“, so der Pfleger.

Benannt wurde das Robben-Baby übrigens nach seinem Pfleger, der Veigar heißt. Er und seine Kollegen sind sehr optimistisch, dass sich das Jungtier vollständig erholt. „Wildtiere sollen in der Wildnis leben. Also werden wir versuchen, ihn wieder ins Meer zu bringen, sobald das möglich ist.“

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