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Fast keiner mehr da

Islands Snæfellsjökull-Nationalpark fehlen die Besucher

Stellvertretend für die angeschlagene Tourismusbranche in Island wurde zu Beginn dieser Woche bekannt, dass die Besucherzahl des beliebten Snæfellsjökull-Nationalparks im Oktober 2020 rund 90 Prozent unter dem Vorjahreswert lag.

Snæfellsjökull
Der Snæfellsjökull (isländisch für „Schneeberggletscher“) ist ein 1446 m hoher Vulkan am westlichen Ende der Halbinsel Snæfellsnes. Der Vulkan liegt inmitten des nach ihm benannten Snæfellsjökull-Nationalparks und ist an klaren Tagen oft von Reykjavík aus zu sehen.
(Foto: Guillermo Galan)
Grund dafür ist die Corona-Pandemie, die ganze Teile des Tourismussektors in Island zum Erliegen gebracht hat. Infolgedessen ist es auf der Atlantikinsel ein wenig zu gemütlich geworden.

Ganze neun Personen sollen letzten Monat im Tagesdurchschnitt auf den Saxhóll-Krater im Nationalpark Snæfellsjökull gekraxelt sein. Auch das ist ein absoluter Minusrekord, denn in Normalzeiten sind es an die 100 Personen.

Daneben ist auch die Besucherzahl des Gesamtjahres laut The Reykjavík Grapevine drastisch zurückgegangen. Während 2019 noch etwa 30.000 Besucher im Nationalpark zu Gast waren, kommt das Pandemiejahr 2020 bislang auf lediglich 3.000 Personen.

Die Parkverantwortlichen haben die besucherlose Zeit jedoch genutzt, um in die Infrastruktur zu investieren. Der Parkplatz des Areals wurde auf Vordermann gebracht – und vergrößert. Anders ausgedrückt: Man scheint nach der Pandemie wieder mit deutlich steigenden Besucherzahlen zu rechnen.

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sh

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