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Irischer Schauspieler, geboren in Belfast

Stephen Rea: „Würde gerne sehen, wie der Norden der Republik beitritt“

Der in Belfast geborene Schauspieler, Stephen Rea, „möchte, dass der Norden der Republik beitritt“ und England „dahin geht, wo der Pfeffer wächst“.

Stephen Rea Irland Nordirland
Der irische Schauspieler Stephen Rea. (Foto gemeinfrei)
Das sagte der Schauspieler bei der gestrigen Sendung auf RTÉ Radio 1, wie die Website der Irish News heute berichtet.

Der 72-jährige Bühnen- und Filmschauspieler wurde vor dem bevorstehenden Dublin Theatre Festival interviewt, wo er für seinen herausragenden Beitrag geehrt wird. Rea, der deutschen Cineasten vor allem aus dem Film The Crying Game bekannt sein dürfte, diskutierte mit Moderatorin Miriam O’Callagahan über den Brexit.

O’Callagahan fragte, ob der Brexit Auswirkungen auf den kreativen Teil Irlands habe.

„Die Menschen hier hatten schon immer zu kämfpen. Seien wir ehrlich, wir sind noch nicht lange unabhängig. Den Briten ist es egal, was mit den Menschen auf dieser Insel passiert“, antwortete der Schauspieler.

„Sie sind bereit, alles zu tun, um die Stimmen der DUP zu sichern, die ihrerseits […] nicht aus den zukunftsorientiertesten Menschen besteht“, führt er weiter aus. „Es ist ein Chaos … In gewisser Hinsicht bin ich ziemlich glücklich darüber, ich möchte Schottland unabhängig sehen, ich möchte sehen, wie der Norden sich der Republik anschließt und England dahin geht, wo der Pfeffer wächst.“

Er sagte weiter, das Ergebnis des Brexit-Referendums von 52 Prozent sei kein gutes Ergebnis, und zwar in dem Sinne, dass es bedeute, dass 48 Prozent gegen den Brexit gewesen seien, diese Nahezu-Hälfte werde jedoch beim Brexit zu null Prozent berücksichtigt.

Rea sagte, er glaube, wir hätten eine „Welt des Faschismus“ betreten, in die „wir von Verrückten getrieben werden“; eine Anspielung auf den US-Präsidenten Donald Trump und den Brexit.

Hier geht es zur Radio-Sendung „Sunday with Miriam“.

ap

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