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Schule hat begonnen

Finnland: Nach den Ferien zurück in den Präsenzunterricht

Die Kinder in der Region Helsinki und in anderen Regionen Finnlands kehrten am heutigen Mittwochmorgen nach den Sommerferien in „hoffnungsvoller Stimmung“ in die Schule zurück, berichtete Helsingin Sanomat heute.

Schule Finnland Helsinki
Im Zentrum der Stadt: Straßenbahn fährt an der Kathedrale von Helsinki vorbei.
(Foto: Juha Kahila)
Die Einschränkungen durch das Coronavirus werden im Herbst wieder im Alltag der Schüler zu spüren sein, schrieb die Zeitung. Die Eltern des Helsinkier Erstklässlers Eliel Laaksonen konnten nur den Schulhof der Schule betreten und haben an Elternversammlungen nur fernmündlich teilgenommen.

„Ich hoffe, dass das Coronavirus nicht das erste ist, woran die Kinder denken, wenn sie in die Schule kommen, sondern dass sie hierher kommen, um Freunde zu treffen und etwas Neues zu lernen“, sagte Heidi Metsämäki, Direktorin der Lauttasaari-Grundschule in Helsinki, gegenüber HS.

Trotz der steigenden Inzidenzzahl begannen die Schüler das neue Schuljahr im Präsenzunterricht in den Klassenzimmern. HS schreibt, man habe Schutzmaßnahmen eregriffen und diese in den Schulalltag integriert. Metsämäki sagte, das Schulpersonal sei nicht so besorgt über den Beginn des Schuljahres wie im letzten Jahr, was zum Teil auf den Impfschutz zurückzuführen sei.

Die Mitarbeiter, die am Montag ihre Arbeit wieder aufgenommen hatten, freuen sich, dass sie sich vor Ort in der Schule auf das neue Schuljahr vorbereiten konnten, wenn auch mit Abstandsregeln und Masken, so Metsämäki weiter.

Die Stadt Helsinki hat Pläne für außergewöhnliche Unterrichtsregelungen ausgearbeitet, falls das Infektionsgeschehen dies erfordern sollte.

Nach Angaben der Stadt werden die Schüler der Klassen 1 bis 3 und die Schüler, die eine sonderpädagogische Förderung und eine vorbereitende Schulung erhalten, immer vor Ort unterrichtet. In den höheren Klassenstufen wird bei Bedarf zwischen Präsenz- und Fernunterricht abgewechselt.

„Alle schulischen Aktivitäten verlaufen normal, es gibt nur neue Wege, Dinge zu tun. Wir hoffen, dass wir die Masken eines Tages loswerden können, aber das ist keineswegs eine Bedingung für die Schularbeit. Gemeinsames Lernen und Handeln ist das, worauf es ankommt“, sagt Metsämäki.

Etwa 10 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren sind inzwischen geimpft, vor allem diejenigen, die zu den Risikogruppen gehören; für Jugendliche unter 12 Jahren ist der Impfstoff jedoch noch nicht zugelassen.

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ap

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