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Atomstrom-Produktion übertroffen

Klarer Energieüberschuss zu Wochenbeginn: Finnland zählt erstmals über 1.600 Windkraftanlagen

Nachdem vor wenigen Tagen die Republik Irland eine erfreuliche Windkraftbilanz für das Jahr 2023 veröffentlicht hat, zieht Finnland nun nach. Denn auch hier drehen sich immer mehr Turbinen, erstmals waren zu Jahresbeginn landesweit über 1.600 davon in Betrieb.

Windenergie Finnland
Bau des Oosinselä Windparks bei Pori und Eurajoki im Südwesten Finnlands. (Foto: Marius Tikkanen / Hyötytuuli Oy)
Da passt es, dass der Netzbetreiber Fingrid zu Beginn dieser Woche bei windigen Bedingungen eine rekordverdächtige Stromerzeugung vermelden konnte. Es wird berichtet, dass am Montagmorgen zwischen 7.00 und 8.00 Uhr eine durchschnittliche Leistung von rund 6.000 Megawatt erreicht wurde.

Damit übertrafen die Windkraftanlagen in diesem Zeitkorridor die erzeugte Stromleistung der finnischen Kernkraftwerke deutlich. Diese speisten gleichzeitig rund 4.400 MW ins Netz ein, was im Verbund zu einer erheblichen Überproduktion an Strom führte.

Finnlands aktuelles Windkraftpotenzial lieg bei einer Gesamtleistung von fast 7.000 MW

Wie Yle.fi berichtet, wurde ein Teil des überschüssigen Stroms in die Nachbarländer exportiert, um Preisspitzen abzufedern. Nur Estland konnte nicht wirklich profitieren, da seit wenigen Tagen das Unterseekabel EstLink 2 aus noch ungeklärten Gründen defekt ist.

Laut Arto Pahkin, Leiter des Hauptnetzkontrollzentrums von Fingrid, dürften in Finnland zeitnah noch deutlich höhere Energieüberschüsse produziert werden. Finnlands derzeit 1.601 Windturbinen liefern nach Angaben des Windenergieverbands eine potenzielle Gesamtleistung von fast 7.000 MW.

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