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„Ganz klar die Absicht“

Finnland: Regierung will Energieabhängigkeit von Russland schnellstmöglich beenden

Seit Mitte dieser Woche steht fest: Auch Finnland will seine Energieabhängigkeit von Russland schnellstmöglich beenden. Regierungschefin Sanna Marin in einem Interview: „Das ist ganz klar die Absicht, so schnell wie möglich.“

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Kalter Winter = hoher Energiebedarf. Wie wird sich Finnland angesichts des Ukraine-Krieges neu ausrichten? (Foto: adege)

Berechnungen zufolge kamen 2020 etwa 50 Prozent aller Kohleimporte, 10 Prozent der Stromimporte und rund zwei Drittel der finnischen Öl- und Erdgasimporte aus Russland. Eine erhebliche Abhängigkeit also.

Marin betonte bei der Verkündung der Entscheidung, dass die energiepolitische Abkehr von Russland in ganz Europa im Gange sei. „In Deutschland sehen wir das deutlich, wie der Stopp von Nord Stream 2 zeigt. Berlin investiert nun in Flüssiggas-Terminals.“

Ein erster Schritt raus aus der Abhängigkeit ist auch in Finnland bereits gegangen. Vor einigen Tagen bestätigte die Regierung, dass der Bau des Kernkraftwerks Fennovoima (unter Beteiligung des russischen Konzerns Rosatom) nicht vorangetrieben wird. Weitere Schritte werden folgen, das ist nun offiziell.

Was Putin militärisch vorhat, sagt er ja leider ganz offen. Aber energiepolitisch? Es ist ein Rätsel. Stand jetzt läuft es jedenfalls für Russland auf eine Art Juniorpartnerschaft mit China hinaus. Viel Spaß, kann man da nur sagen.

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