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S-Group in Estland schließt sich dem Vorhaben an

Kein russischer Wodka im finnischen Alko: Handelskette nimmt alle russischen Produkte aus den Regalen

Finnlands staatlicher Alkoholvertrieb Alko und die Einzelhandelskooperative S-Group kündigten an, wegen des Einmarschs Russlands in der Ukraine alle russischen Produkte aus den Regalen zu entfernen.

Alko Boykott Russland
In einer Alko-Filiale. (Foto: Colin Whittaker, CC BY-NC 2.0)
„Was in der Ukraine geschieht, ist schockierend und absolut verwerflich“, sagte Sampo Päällysaho, Einkaufsverantwortlicher für Lebensmittel bei S-Group, in einer Erklärung.

Er fügte hinzu, dass die Kunden nach Möglichkeiten suchten, die Situation in der Ukraine zu beeinflussen.

„Für uns besteht eine Möglichkeit, dies über unser Produktsortiment zu tun“, sagte Päällysaho.

Die Genossenschaft entfernt insgesamt rund 50 Produkte aus russischer Produktion aus den Regalen, darunter Lebensmittel, Sportartikel, Textilien und andere Konsumgüter.

Die Geschäfte von S-Group in Estland haben am Freitag eine ähnliche Entscheidung getroffen.

S-Group ist ein kundeneigenes Netz von Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 1.800 Geschäften in Finnland. Das Unternehmen betreibt unter anderem Prisma-Hypermärkte und Alepa-Lebensmittelgeschäfte.

Alko stoppt den Verkauf von russischen Getränken

In ähnlicher Weise gab Alko am Montag bekannt, dass es mit Importeuren und Kunden über das Angebot an Produkten aus Russland in seinen Regalen diskutiert habe.

Ab Montag werden in den Alko-Läden keine russischen Produkte mehr verkauft, und auch im Online-Shop des Alkoholhändlers sind solche Produkte nicht mehr zu finden.

„Die Situation in der Ukraine ist außergewöhnlich und schockierend und wir nehmen sie ernst“, sagte Anu Koskinen, verantwortlich für Sortiment und Beschaffung bei Alko.

Alko ist ein staatseigenes Unternhemen mit eiuner Exklusivlizenz zum Einzelhandelsverkauf von Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 4,7 Volumenprozent verfügt – vergleichbar mit Norwegens Vinmonopolet
oder dem schwedischen Systembolaget.

Darüber hinaus kündigte der finnische Automobil- und Touring-Club (Autoliitto) an, das Mitgliedschaftsprogramm der Tankstelle Teboil zu widerrufen, da Teboil dem russischen Mineralölkonzern Lukoil gehört.

Bis zu dieser Änderung erhielten die Mitglieder des Autoclubs bei Teboil Kraftstoffrabatte.

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ap

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