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Umgang mit Plastikmüll

Tallinn verbietet Einweggeschirr aus Plastik bei öffentlichen Veranstaltungen

Die Stadt Tallinn verbietet ab dem 1. Oktober die Verwendung von Plastikbesteck und das Servieren von Speisen und Getränken in Plastikgeschirr zum Einmalgebrauch bei öffentlichen Veranstaltungen.

Plastikbecher Tallinn Verbot
Verstreute Plastikbecher bei einem Event. (Symbolbild, Hans Braxmeier)
„Anstelle von Einweggeschirr aus Kunststoff können auch Einweggeschirr und Besteck aus Pappe, Holz, Bambus, Palmblatt, Zuckerrohr oder einem anderen kompostierbaren Material verwendet werden“, so der stellvertretende Bürgermeister von Tallinn, Kalle Klandorf, in einer Pressemitteilung.

Wiederverwendbare Becher und anderes Geschirr, das gegen Kaution ausgegeben wird, bei öffentlichen Veranstaltungen verwendet werden sollten, fügte er hinzu.

Die Verwendung von Geschirr und Besteck aus kompostierbarem, biologisch abbaubarem Kunststoff ist weiterhin zulässig, das Material muss jedoch der Norm EN 13432 oder einer gleichwertigen entsprechen.

Alle Organisatoren öffentlicher Veranstaltungen in Tallinn müssen bei ihren Veranstaltungen auch für die Mülltrennung biologisch abbaubarer Abfälle und Verpackungsabfälle Sorge tragen. Die Abfallbehältern müssen dahingehend deutlich gekennzeichnet sein.

Die Verwendung von Flaschen und Dosen mit Pfandzeichen auf dem Etikett wird gemäß der Verordnung der Stadtverwaltung bei öffentlichen Veranstaltungen nicht geregelt.

ap

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